

Die deutsche Nationalelf hat gerade ihren ersten Sieg bei der Weltmeisterschaft gefeiert – ein sattes 7:1 gegen ihren ersten Gegner. Doch alles ist gar nicht so rosig.
Am Sonntag bestritt Deutschland sein erstes Spiel der Gruppenphase gegen die Insel Curaçao. Ein Tor folgte dem nächsten, bis in der 88. Minute schwindelerregende sieben Treffer erzielt worden waren – ein klarer Triumph für Julian Nagelsmann und sein Team. Doch Experten sehen Grund, eine ernste Warnung auszusprechen.
Curaçao überrascht in der ersten Halbzeit
Bereits nach 6 Minuten zeigte die deutsche Mannschaft, dass sie es ernst meinte: Nmecha schob den Ball mühelos ins Netz. Alle Fans, die sich ins Houston Stadium begeben hatten, und diejenigen, die zu Hause zuschauten, waren begeistert. Doch was dann passierte, hätte niemand geglaubt.
Nach zwanzig Minuten gelangte Curaçao mit nur wenigen Pässen direkt in den deutschen Strafraum – ein Moment der Unachtsamkeit – und der Ball zischte direkt an Neuer vorbei. Nur etwa 7000 Curaçao-Fans hatten es nach Houston geschafft, doch das Stadion explodierte schlichtweg. Livano Comenencia hatte gerade ein kleines Stück Geschichte für die karibische Insel geschrieben.
Deutschland sichtlich verunsichert
Für die deutsche Mannschaft war dieses Tor mehr als nur eine kleine Überraschung: Es verunsicherte sie ernsthaft. Curaçao war in diesem Moment überglücklich, und wer weiß, wie das Endergebnis ausgefallen wäre – wäre da nicht gerade an dieser Stelle eine neue Maßnahme zum Einsatz gekommen: die dreiminütige Trinkpause. Diese gab Nagelsmann die Gelegenheit, seiner Mannschaft dringend benötigte Auftrieb zu geben. Wie The Guardian schreibt, gab Nagelsmann dies nach dem Spiel zu. „Wir brauchten etwas Zeit, und die Trinkpause war tatsächlich gut“, sagte er.
Nach der Pause war Nagelsmanns Mannschaft wieder deutlich gefasster. Dennoch dauerte es bis zur 38. Minute, bis Nico Schlotterbeck Deutschland erneut in Führung brachte. Die erste Halbzeit endete nach einem weiteren Tor von Havertz mit einem entscheidenden Erfolg. In der zweiten Halbzeit lief alles nach Wunsch für Deutschland. Es folgten vier weitere Tore, bevor der Schlusspfiff ertönte.
Experten sehen Warnung für Deutschland
Deutschland war eindeutig die überlegene Mannschaft, und viele seiner Spieler zeigten in diesem ersten Spiel der Gruppenphase herausragende Leistungen. Doch dieses Wackeln in der ersten Halbzeit bereitet den Experten Sorgen. Es deutet darauf hin, dass es Bereiche gibt, die noch Aufmerksamkeit erfordern – etwas, das ein stärkerer Gegner unter Umständen ausnutzen könnte und das daher unverzüglich behoben werden muss.
In den nächsten Gruppenspielen trifft Deutschland am Samstag, dem 20. Juni, auf die Elfenbeinküste, gefolgt von Ecuador am Donnerstag, dem 25. Juni.