

Über 17 Millionen Touristen werden derzeit erwartet – und nun das: Eine dringende amtliche Warnung erschüttert eines der beliebtesten Urlaubsländer Europas.
Wunderschöne Strände, eine malerische Landschaft und berühmte Städte haben Italien zu einem der meistbesuchten Länder der Welt gemacht. Doch gerade jetzt, wo die Urlaubssaison ihren Höhepunkt erreicht, wurde eine äußerst besorgniserregende Warnung herausgegeben.
Alarmstufe Rot in allen Großstädten
Das italienische Gesundheitsministerium hat die höchste Alarmstufe ausgerufen: Ab heute gilt für alle 27 Großstädte, die landesweit überwacht werden, die Alarmstufe Rot, darunter Rom, Mailand, Florenz, Bologna, Turin, Bozen sowie Messina und Reggio Calabria im Süden. In Italien herrscht derzeit extrem gefährliche Hitze.
Für Italien ist es die dritte Hitzewelle in diesem Jahr und bei weitem die bisher schlimmste. Wie der „Spiegel“ berichtet, stuft die italienische Regierung die Situation als potenziellen Gesundheitsnotstand ein. In vielen Regionen werden Temperaturen von 40 Grad erreicht: Selbst junge und gesunde Menschen sind ernsthaft gefährdet.
Urlauber müssen größte Vorsicht walten lassen
Für Urlauber bedeutet dies, dass größte Vorsicht geboten ist. Offiziellen Empfehlungen zufolge sollten sich Menschen tagsüber zwischen 11:00 und 18:00 Uhr nicht in der direkten Sonne aufhalten und mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken, während Alkohol und zu viel Kaffee vermieden werden sollten.
Es ist zu beachten, dass in Städten aufgrund des urbanen Hitzeinseleffekts die „gefühlte“ Temperatur oft deutlich höher ist als die gemessene. Sie sollten alle Aktivitäten und Ausflüge sorgfältig planen, um ausreichend Pausen und Möglichkeiten zur Abkühlung einzubauen.
Warnungen auch an vielen Stränden
Wer seine Zeit am Strand verbringen möchte, um unter einem Sonnenschirm die frische Brise zu genießen und sich ab und zu im glitzernden Meer abzukühlen, sollte ebenfalls die offiziellen Warnungen sorgfältig beachten. In mehreren Regionen Italiens gilt derzeit ein Badeverbot an den Stränden. Selbst wenn kein Verbot besteht, könnte eine böse Überraschung lauern: Wie der „Merkur“ berichtet, ist das Wasser an vielen betroffenen Orten nicht blau, sondern grün, braun oder gelb und schleimig von Algen, die bei der herrschenden Hitze gedeihen.
An einigen Orten wurden Taskforces gebildet, um gegen die Algenplage vorzugehen. Die Sorge ist, dass manche Algen nicht nur ein ekelhafter Anblick sind, sondern auch schwerwiegende Gesundheitsprobleme wie Atemwegserkrankungen, Fieber, Übelkeit und Bindehautentzündung verursachen können. Strandbesucher sollten daher stets auf etwaige Warnschilder am Strand oder lokale Hinweise achten. Seit Juni gelten zeitweise Warnungen und Badeverbote von Apulien im Süden über Latium bis hin zur Toskana. Auch auf Sizilien waren einige Strände zeitweise betroffen.