

Berichte von bewaffneten Überfällen auf Kioske, die auch nachts geöffnet sind, häufen sich und in vielen Fällen verbleiben die Täter unerkannt und unentdeckt. Dabei gehen die Verbrecher immer brutaler vor und bedrohen Nachtarbeiter mit Macheten, Schusswaffen und herkömmlichen Messern. Auch an diesem Wochenende kam es zu einem schweren Vorfall, nachdem ein unberechenbarer Verrückter in einem Kiosk ohne Grund begann, loszuschießen.
Brutales Vorgehen
Der Vorfall ereignete sich in Dortmund, wo in der Nacht zum Samstag gegen 23 Uhr die Nachtruhe von mehreren Schüssen unterbrochen wurde. Ein bisher Unbekannter war in einen Kiosk in der Nordstadt an der Missundestraße 48 eingedrungen und bedrohte den 31-jährigen Angestellten, der sich dort am Tresen befand. Die Polizei hat noch keine näheren Angaben zum genauen Tatvorgang gegeben, aber feststeht, dass der bewaffnete Täter bei dem Überfall gleich mehrere Schüsse auf den Kiosk-Mitarbeiter abgab, bevor er die Flucht ergriff. Der verletzte junge Mann schleppte sich danach aus dem Geschäft heraus und brach stark blutend auf dem Bürgersteig zusammen. Passanten alarmierten die Rettungskräfte und die Polizei. Das Opfer wurde sofort mit schweren Schussverletzungen ins Krankenhaus transportiert und befindet sich jetzt außer Lebensgefahr.
Fahndungsbilder veröffentlicht
Die Dortmunder Polizei hat seither den unmittelbaren Tatort abgesperrt und eine Großfahndung nach dem schießwütigen Täter eingeleitet. In diesem Zusammenhang veröffentlicht die NRW-Polizei jetzt Bilder von einer Überwachungskamera, die einen Verdächtigen auf einem Motorroller zum Zeitpunkt der Tat zeigen:
Suche nach Zeugen
Neben den Bildern gibt die Dortmunder Polizei auch eine Täterbeschreibung heraus. Demzufolge soll es sich bei dem Tatverdächtigen um eine schlanke Person in schwarzer Bekleidung und weißen Schuhen handeln. Die Schuhe waren womöglich von der Marke „Nike“. Außerdem trug er schwarze Handschuhe, einen grauen Schal oder ein Tuch und führte einen Rucksack mit reflektierendem Streifen mit sich. Ein E-Scooter diente als Fluchtfahrzeug. Die Polizei bittet jetzt jeden, dem die Person auf den Bildern bekannt vorkommt, sich unter der Telefonnummer 0231-1320 oder auf der E-Mail-Adresse poststelle.dortmund@polizei.nrw.de zu melden. Auch Zeugen, die in der Nacht zum Samstag etwas Verdächtiges in der Dortmunder Nordstadt beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.
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Wenn es so weitergeht, bleibt dem Bürger nur eines übrig: Selbstbewaffnung.
Dieser Staat mit seinen laschen, täterfreundlichen Gesetzen und Richtern, läßt zu diesen Gewalttaten förmlich ein.
Gleich erschießen sollte man Täter, Strafvollzug, psychologische Behandlung sind sinnlos!!