Ganz Deutschland jubelt über diese Gesetzesänderung

Für Jubel in ganz Deutschland sorgt die Änderung eines wichtigen Gesetzes. Künftig ist es erlaubt, sich seine Arbeits- und Freizeit in Einvernehmen mit dem Arbeitnehmer freier einzuteilen. Denn die Höchstarbeitszeit kann dann wöchentlich statt täglich gerechnet werden.

Das Bundeskabinett widmet sich am 28. Januar unter anderem einer neuen nationalen Tourismusstrategie. Und die bringt erfreuliche Neuerungen für Millionen von Arbeitnehmern in ganz Deutschland. Die Rede ist gar von einer „Job-Revolution“. Denn die Regierung plant, „die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit“ zu schaffen. In dem Papier wird eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Ziel erklärt.

Wochen- statt Tageshöchstarbeitszeit
Mit dem aktuellen Arbeitszeitgesetz dürfen acht Stunden täglich nur auf maximal zehn Stunden erhöht werden, wenn innerhalb von sechs Monaten ein Acht-Stunden-Durchschnitt pro Werktag eingehalten wird. Vor allem für Branchen wie den Tourismus oder das Gastgewerbe mit Saison-, Wochenend- und Nachtarbeit ist eine Überarbeitung daher eine erhebliche Erleichterung. Doch alle, die wollen und können, profitieren, denn das neue Arbeitszeitgesetz wird für alle Wirtschaftssektoren gelten.

Umsetzung noch dieses Jahr
Der Koordinator der Bundesregierung für Tourismus, Christoph Ploß (CDU), will die Flexibilisierung der Arbeitszeiten „noch in diesem Jahr“ durchsetzen und sagt weiter: „Davon werden nicht nur mittelständische Unternehmen profitieren, sondern auch Millionen Arbeitnehmer in Deutschland.“

Das Strategie-Papier sieht vor, dass auch Mehrarbeit attraktiver werden soll: „Als Anreiz wird der Bund Überstundenzuschläge steuerfrei stellen und einmalig gezahlte Prämien zur Ausweitung der Arbeitszeit bei Teilzeit steuerlich begünstigen“.

Mehr Wettbewerbsfähigkeit
Christoph Ploß: „Mit der nationalen Tourismusstrategie sorgen wir dafür, dass in Autobahnen, Schienen, Radwege sowie Häfen investiert wird und der Luftfahrtstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähiger wird. Auch überflüssige Dokumentationspflichten und Belastungen für die Unternehmen sollen wegfallen. Dadurch wird die Tourismuswirtschaft in Deutschland wachsen. Für uns ist es wichtig, dass für die hart arbeitenden Menschen in Deutschland der Urlaub nicht unerschwinglich wird.“

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Martin Beier