Anschlag auf Rheinmetall

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat sich auch in Deutschland die Angst vor einer neuen Ost-West-Eskalation erhöht, aber erst seit dem zweiten Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump stellt sich die Frage, inwieweit die Bundesrepublik sich eigentlich gegen ausländische Übergriffe verteidigen kann. Um die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte in Sachen Verteidigung aufzuholen, wurden im Staatsbudget sagenhafte 630 Milliarden Euro locker gemacht, die bis 2030 die standesgemäße Aufrüstung des Landes gewährleisten sollen.

Profitieren von der staatlich geförderten Kapitalspritze wird besonders einer der ältesten Rüstungskonzerne Deutschlands: Rheinmetall (gegründet 1889). Die Aufrüstungspläne Deutschlands haben allerdings auch eher feindlich gesinnte Agenten auf den Plan gerufen, die einzelne Rüstungsunternehmen und deren Geschäftsführung ins Visier nehmen, und die Berichte über Anschläge und Attentatsversuche ausländischer Mächte gegen den deutschen Verteidigungsbereich häufen sich. Gerade ist es wieder zu einem Anschlag auf eine Anlage gekommen, die der Rüstungsindustrie dienen soll.

Ausgebrannte Fahrzeuge 

Der Anschlag ereignete sich heute in den frühen Morgenstunden auf einer Baustelle von Rheinmetall im Großraum Kassel. Laut Angaben der Polizei soll ein Augenzeuge gegen 3.15 Uhr einen Notruf sowohl an die Polizei als auch an die Feuerwehr abgesetzt haben, nachdem er Flammen auf dem Baugelände registrierte.Die Polizei hat nach der Ankunft mehrere ausgebrannte Baumaschinen vorgefunden und den Tatort abgeriegelt. Die weiteren Ermittlungen wurden allerdings vom nordhessischen Staatsschutz übernommen, weil ein politisches Motiv hinter der Tat vermutet wird. Bei dem Gelände handelt es sich um ein zukünftiges Logistik- und Trainingszentrum von Rheinmetall. Gleichzeitig soll die Einrichtung auch als Drohnentestzentrum zum Schutz des Flughafens Kassel-Calden dienen. Rheinmetall und das Land Hessen haben mehr als 260 Millionen Euro in das Vorhaben investiert. Die Polizei in Kassel sucht jetzt nach Zeugen, die Angaben zum Tathergang machen können.

Gezielte Anschläge auf Rüstungspersonal

Der Anschlag auf den Rheinmetall-Standort kommt nur wenige Tage nachdem europäische Nachrichtendienste einen erneuten Warnruf an die Waffenhersteller in Europa abgegeben haben. Bedroht von Einschüchterungsversuchen und Attentaten sind nicht nur die Geschäftsführungen von Rüstungsriesen wie Rheinmetall, sondern auch kleinere, aber wichtige Entwickler von moderner Kriegstechnologie, darunter Drohnen. Laut eigenen Angaben hat das Bundesamt für Verfassungsschutz Beschäftigte und Führungskräfte im deutschen Verteidigungsbereich deutscher Rüstungsunternehmen über die erhöhte Gefahr für ihr Leib und Leben informiert. Der Präsident der Behörde, Sinan Selen, warnt unter Berufung auf Unterlagen der Geheimdienste, dass Europa vermehrt mit Gewalttaten gegen Einzelpersonen im Rüstungsbereich durch staatliche oder staatlich gesteuerte ausländische Akteure rechnen muss. 

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  • Ja, wer mögen die " staatlichen oder staatlich gesteuerten ausländischen Akteure" wohl sein?
    Ist das Foto vom Kreml hier zufällig gewählt?
    Könnte wohl was dran sein, dass die Kremlbande hier die Finger im Spiel hat.
    Jedes Mittel ist eben Recht...

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Alexander Grünstedt