

Bei einem Zusammenstoß zweier Busse in Syrien sind am Samstag mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen, 30 weitere wurden verletzt.
Der Unfall ereignete sich auf der Fernstraße von Deir Az Zor nach Damaskus, einer der wichtigsten Verkehrsadern des Landes, die den Osten mit der Hauptstadt verbindet, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Die Kollision ereignete sich auf dem Abschnitt zwischen al-Sukhnah und Palmyra.
Wie das Innenministerium mitteilte, befand sich in einem der Busse Personal der Inneren Sicherheitskräfte, der andere transportierte Zivilisten. Rettungswagen seien sofort zur Unglücksstelle ausgerückt. Sana berichtet zudem, dass mehrere Hubschrauber entsandt wurden, um Schwerverletzte in das Militärkrankenhaus von Homs zu bringen.
Die Strecke gilt als besonders unfallträchtig – ein weiteres Zeichen für den maroden Zustand der Infrastruktur in Syrien nach knapp 14 Jahren Bürgerkrieg. Erst im Oktober hatte Katastrophenschutzminister Raed al-Saleh erklärt, dass allein von Januar bis September mehr als 2.000 Verkehrsunfälle registriert worden waren. Unfälle im Straßenverkehr zählten zu den häufigsten Todesursachen in Syrien, so der Minister.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Syrien (Archiv), via dts Nachrichtenagentur