

Meteorologen schlagen Alarm: Der Herbst beginnt mit einem regelrechten Monster-Sturm: Es werden extreme Unwetter und orkanartige Windböen von bis zu 120 km/h erwartet.
Ein „Medicane“ – ein gewaltiger, orkanähnlicher Sturm im Mittelmeer – braut sich zusammen. Dieses seltene Wetterphänomen wird in den kommenden Tagen voraussichtlich überall entlang seiner Zugbahn extrem gefährliche Bedingungen mit sich bringen.
Extrem gefährliche Bedingungen: Meteorologen schlagen Alarm
Derzeit handelt es sich bei dem Sturm lediglich um eine Ansammlung von Unwettern zwischen Sizilien und Tunesien – heftige Gewitter und Starkregen sind auf der Wetterkarte in bedrohlichen Farben zu sehen. Doch wie die Wetterexperten von Kachelmannwetter feststellen, lassen sich bereits jetzt die Anzeichen für etwas Schlimmeres erkennen: Ein Wirbeln inmitten des Unwetterchaos – die Bildung eines Drehzentrums.
Es wird erwartet, dass sich das Medicane in den kommenden Stunden bildet. Sobald dies geschieht, wird es sich nach Osten bewegen und auf seinem Weg Unwetter, hochwasserartige Regenfälle sowie Sturm- und sogar orkanartige Winde mit sich bringen: Tunesien, Malta und Süditalien werden als Erste die Auswirkungen zu spüren bekommen, gefolgt von Libyen, dem griechischen Festland und Kreta gegen Mitte der Woche. Auch die Ägäis- und Dodekanes-Inseln sowie die türkische Küste werden gegen Ende der Woche nicht verschont bleiben. An vielen Stellen entlang der Mittelmeerküste ist mit riesigen Wellen zu rechnen, was für Strandbesucher potenziell lebensgefährliche Bedingungen zur Folge haben kann.
Ein zweites Wetterszenario sieht vor, dass der Sturm im Ionischen Meer verweilt und dabei in Teilen Italiens und Griechenlands katastrophale Zustände verursachen könnte. Verantwortlich für diesen ungewöhnlich heftigen und ausgedehnten Sturm sind die warmen Meerestemperaturen: Das Mittelmeer ist nach wie vor über 27,5 °C, was in diesem Fall dazu dient, die Kraft des Sturms zu verstärken.
Reisende aufgepasst!
Bürger, die einen Urlaub entlang der voraussichtlichen Zugbahn des Sturms gebucht haben, sollten die Wetterberichte in den kommenden Tagen sehr genau im Auge behalten. Wenn Sie befürchten, dass Ihr Urlaubsziel von den Auswirkungen des Sturms betroffen sein könnte, sollten Sie sich mit Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Unterkunft in Verbindung setzen. Während Ihres Urlaubs müssen Sie stets sorgfältig auf offizielle Hinweise sowie Warnschilder und Flaggen achten, insbesondere im Hinblick auf Gefahren an Küsten und Flüssen.
Bislang ist noch nicht sicher, welche Auswirkungen – wenn überhaupt – der Sturm auf das Wetter in Deutschland haben wird. Mit Beginn des Herbstes können sich jedoch jederzeit stürmische Wetterbedingungen entwickeln, daher ist es immer ratsam, die Wettervorhersage regelmäßig auf eventuelle Warnungen zu überprüfen.
Die WarnWetter-App des DWD (verfügbar für Android und iPhone) kann Ihnen helfen, auf dem Laufenden zu bleiben, indem sie Sie auf Ihrem Handy über Wetterwarnungen in Ihrer Region informiert, sobald diese herausgegeben werden.