

Im Winter sind die Straßen voller Gefahren – besonders an diesem Wochenende sollten Autofahrer sehr vorsichtig sein: In vielen Regionen drohen Eisregen und tückisches Glatteis! Aber es ist keine Gefahr auf der Straße, vor der der ADAC jetzt eindringlich warnt.
Unabhängig davon, ob man Mitglied ist oder nicht, ist der ADAC eine Autorität in allem, was die Verkehrssicherheit betrifft, ein Name, dem die meisten Menschen hierzulande vertrauen. Gerade dieses Vertrauen hat jedoch in den letzten Wochen viele Bürger zu einem teuren Fehler verleitet.
Neue Aktion des ADAC
Bei der neuesten Aktion des ADAC geht es um etwas sehr Nützliches: ein kostenloses Notfallset für Ihr Auto – genau das Richtige für einen Winter mit gefährlichen Wetterbedingungen! Die Aktion ist mit einer aktuellen Umfrage des Automobilclubs verbunden.
So weit, so gut: Das ist genau die Art von Schreiben, die man vom ADAC erwarten würde – bis auf ein entscheidendes Detail: Die E-Mail, die derzeit so viele Menschen in ihrem Posteingang finden, stammt nicht vom ADAC. Betrüger nutzen das Vertrauen der Menschen in den ADAC und die Tatsache, dass der Club regelmäßig E-Mails verschickt, um an sensible Daten zu gelangen.
Achtung: Gefährlicher Betrug
Wie der ADAC warnt, sieht diese E-Mail täuschend echt aus – sie enthält die passenden Grafiken und Schriftarten – und stammt sogar von einer E-Mail-Adresse, die „adac“ im Namen trägt. Wer jedoch auf die Schaltfläche klickt und die auf der sich öffnenden Website angeforderten Informationen angibt, wird am Ende nur Opfer der Datendiebe!
Der ADAC rät: So schützen Sie sich
Dies ist nur das jüngste besonders überzeugende Beispiel für Phishing-E-Mails, die im Namen des ADAC verschickt werden. Die Verwirrung kann gefährlich werden, denn schließlich verschickt der Automobilclub regelmäßig E-Mails an seine Mitglieder – darunter Newsletter, Reiseinformationen, Tourentipps sowie Benachrichtigungen über Vorteile für Mitglieder. Es gibt jedoch einige Hinweise, anhand derer Sie die gefälschten E-Mails erkennen können:
– Die E-Mail ist allgemein adressiert (oder gar nicht) – laut ADAC werden seine Mitglieder in allen E-Mails immer persönlich mit ihrem Namen angesprochen.
– Die E-Mail-Adresse des Betrügers enthält zwar möglicherweise „adac“, jedoch sind daran in der Regel Zahlen oder andere Wörter oder Buchstaben angehängt.
– Der Link, der erscheint, wenn Sie mit der Maus über die Schaltfläche in der E-Mail fahren, führt nicht zur offiziellen ADAC-Website: Vorsicht vor obskuren Kurz-URLs.
– Die E-Mail fordert Sie zum Handeln auf, in der Regel innerhalb einer bestimmten Frist.
– Achten Sie auf Rechtschreib- und Grammatikfehler: Leider ist dieser einst sichere Indikator für eine Spam-E-Mail in Zeiten von zunehmend KI-generierten E-Mails nicht mehr so häufig anzutreffen.
Wenn Sie bereits auf eine Umfrage wie die oben genannte geantwortet haben, weil Sie dachten, sie stamme vom ADAC, sollten Sie unverzüglich Maßnahmen ergreifen: Ändern Sie alle Passwörter, an die die Betrüger gelangt sein könnten, und installieren Sie eine Antivirensoftware. Wenn Sie Ihre Kreditkartendaten angegeben haben, sollten Sie sich umgehend an Ihre Bank wenden.