Amokläufer geht mit Messer auf Bahnpassagiere los

Mehrere Opfer nach Messer-Amoklauf am belebten Bahnhof Penn Station im New Yorker Stadtteil Manhattan! Ein Mann stach scheinbar wahllos auf Passanten ein.

Die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko steht in ihren Startlöchern. Doch kurz vor dem Großereignis wird die Millionenstadt New York von einer grausamen Tat erschüttert. Am Sonntagabend kam es in der berühmten Penn Station, einem Bahnhof im New Yorker Stadtteil Manhattan, zu einem Messerangriff.

Mehrere Menschen verletzt
Ein Mann hatte wild und scheinbar wahllos auf Menschen eingestochen. Gegen 19 Uhr Ortszeit wurden erste Notrufe abgesetzt. Der mutmaßliche Täter konnte rasche verhaftet werden. Es gelang ihm aber dennoch, eine Person schwer und fünf weitere mittelschwer bis leicht zu verletzen, wie Bürgermeister Zohran Mamdani verlautbarte. Die genauen Umstände und das Motiv des Täters liegen noch im Dunkeln.

Angreifer psychisch beeinträchtigt
Die New Yorker Feuerwehr sprach zunächst von fünf Stichopfern. Mamdani berichtete weiter, dass der Angreifer von Sicherheitskräften der US-Eisenbahngesellschaft Amtrak überwältigt und festgenommen werden konnte. Der Verdächtige könnte unter schweren psychischen Problemen leiden, heißt es.

Die berühmte Pennsylvania Station – umgangssprachlich auch Penn Station genannt –  wurde 1910 errichtet und ist ein Durchgangsbahnhof im Westen des Stadtteils Manhattan. Das Unternehmen Amtrak ist Betreiber des Bahnhofs und steht seit 1971 hinter dem Großteil des schienen­gebundenen Personen­fernverkehrs innerhalb der Vereinigten Staaten. Es handelt sich um einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt, der Amtrak mit der Long Island Rail Road, dem NJ Transit und U-Bahn-Linien verbindet. ER wird täglich von Hunderttausenden Pendlern und Reisenden genutzt.

Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen
Der Bahnhof befinde sich außerdem direkt unter dem Madison Square Garden, wo die Knicks am Montagabend im dritten Spiel der NBA-Finals gegen die San Antonio Spurs antreten. Auch US-Präsident Donald Trump wird zu diesem Spiel anreisen, weswegen die Sicherheitsvorkehrungen der Stadt eigentlich gerade verstärkt werden. So gilt etwa ein Taschenverbot, und Public-Viewing-Veranstaltung vor der Arena wurden abgesagt.

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Martin Beier