

Die Behörden geben für den Sonntag eine dringende Warnung heraus: Deutschlandweit gibt es sehr gefährliches Glatteis!
Von Sonntag auf Montag wird Deutschland von einer gefährlichen Wetterlage überzogen. Wetter-Experten warnen vor mehrstündigem, gefrierenden Regen – es wird also richtig glatt! Schuld sind Niederschläge bei sehr kalter Lufttemperatur, was den Boden gefrieren lässt.
DWD kündigt Unwetter an
Der deutsche Wetterdienst schreibt dazu: „Die Niederschlagsraten rechen dabei durchaus für Unwetter aus! Nach ICON-D2 soll vor allem ein Bereich von Sachsen bis nach Vorpommern und ins zentrale Mecklenburg von dem Eisregen betroffen sein. Andere Modelle lassen den gefrierenden Regen durchaus auch noch etwas weiter nach Westen ausgreifen, sodass dann auch Teile Sachsen-Anhalts betroffen sein könnten.“
Gefährliche Glätte
Das Blitzeis wird zuerst das Erzgebirge erreichen, nämlich gegen 18 Uhr. Um 19 Uhr erreicht der gefrierende Regen dann die Stadt Dresden. Auch in Leipzig wird es gefährlich glatt. Erfurt scheint dagegen mehr Glück zu haben, da nur Schnee erwartet wird. Gegen 21 Uhr geht es dann in Berlin los, der Eisregen fällt bis fünf Uhr morgens.
Verkehrschaos befürchtet
Befürchtet wird ein Verkehrsinfarkt am Montagmorgen. Lassen Sie bitte Ihr Auto stehen – ob der öffentliche Nahverkehr planmäßig in Betrieb genommen werden kann, wird sich zeigen. Auch eine Absage des Schulunterrichts ist denkbar.
Das Blitzeis breitet sich dann weiter durch Deutschland aus, bis an die Ostsee. Schwerin, Rostock, Greifswald, Stendal und Salzwedel werden ebenfalls betroffen sein. Hamburg könnte Glück haben, die Behörden rufen aber dennoch zur Vorsicht auf.
Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee
Erst gegen zehn Uhr am Montag wird der Eisregen von Schnee abgelöst, der dann aber auf das klare Eis auf Gehwegen und Straßen trifft. In Franken sind bis zu 30 Zentimeter Neuschnee möglich, in Hannover 20 Zentimeter. Nur der äußerste Westen bleibt schneefrei. Schneeglätte wird zwar als weniger schlimm eingestuft, glatt wird es dennoch, die Unfallgefahr steigt.
Am Dienstag ist dann wettermäßig etwas Entspannung angesagt, ehe es am Mittwoch vielleicht schon wieder um Glätte gehen könnte.
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Der Michel wird schon mal darauf vorbereitet, dass er nur noch zur Arbeit darf. Alle anderen Wege sind lebensgefährlich. In einem Punkt stimmt das: Falls der Michel oder seine Micheline nicht auf dem Weg zur Arbeit von einem Raketenwissenschaftler, der sich gerade in einem Praktikum des Halalschlachtens befindet, geschächtet wird, sind seine Chancen erheblich verbessert, seine Arbeitskraft zum Wohle der Ausbeuter auf Verzicht, sich im Freien aufzuhalten, verbessert.