Europa in Gefahr: Nuklearer Unfall in der Ukraine steht bevor

Dringende Warnung der staatlichen Atomenergiebehörde: In Kürze kommt es zu einer Kernschmelze und damit einem Nuklearunfall, der die europäischen Länder betreffen könnte – wenn die Kühlsysteme ausfallen, wie befürchtet.

In der Ukraine sind Kernkraftwerke in Betrieb, die durch die russischen Angriffe zunehmend zur Gefahr werden. Wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) warnt, droht ein nuklearer Unfall als Folge der andauernden Angriffe auf Umspannwerke und zunehmenden Schäden am Elektrizitätsnetz. Die Ukraine deckt mehr als die Hälfte ihres Strombedarfs mit Atomenergie.

Strom für Kühlung benötigt
Denn für die Kühlung des strahlenden Materials in den Anlagen wird Strom verwendet, der im Notfall durch Stromgeneratoren eingespeist wird. Fallen die Kühlsysteme aus, besteht die Gefahr einer Kernschmelze. „Die Wahrscheinlichkeit eines Atomunfalls ist an den Abgrund der Realität gerückt“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Portugal und Rumänien.

Europa in radioaktiver Wolke
Wie Experten berechnet haben, wären beispielsweise bei einer Kernschmelze in Saporischschja – dem größten AKW Europas – auch weite Teile Osteuropas (zum Beispiel Rumänien und Bulgarien) sowie je nach Wetter auch zentralere EU-Staaten von der radioaktiven Wolke betroffen.

Die Vereinigten Staaten wollten sich der Stellungnahme in einer Sondersitzung der IAEA aber nicht anschließen. Der russische Vertreter Michail Uljanow nannte die Behauptung zudem „falsch“ und ergänzte, dass die ukrainischen Kernkraftwerke mit den russischen Angriffen umgehen könnten. Die IAEA-Sitzung sei nach seiner Ansicht „ohne praktische Bedeutung“.

Hunderttausende ohne Heizung
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den russischen Machthaber Wladimir Putin gebeten, mit Rücksicht auf die enorme Kälte eine Woche lang auf Schläge gegen ukrainische Städte und Energieanlagen zu verzichten. Putin ließ sich allerdings nur auf eine Feuerpause in Kiew bis Sonntag ein.

In der vergangenen Woche hinterließen russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine fast 400 Wohnböcke in der Hauptstadt ohne Heizung. Mindestens eine halbe Million Menschen soll in der Region Kiew frieren müssen. Die Stromversorger sind immer wieder zu Notabschaltungen gezwungen.

Kommentare anzeigen

  • Da versucht man jetzt die anderen Länder Angst zu machen das sie dann mit der Ukraine in den Krieg ziehen.
    Das ist ein linkes Spiel das dieser Selnskyj hier macht.
    Das war mit der Sprengung der Pipeline Nord Stream 2 genau so.
    Da haben sie gemeint wir fallen darauf rein das es der Russe war.
    Diese korrupte Ukraine ,erst viel Geld von Deutschland bekommen und dann unsere Gas Pipeline zerstören

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Martin Beier