

Die Welt wird zunehmend unsicherer und Landesoberhäupter wie Wladimir Putin, Donald Trump, Kim Jong-un oder Xi Jinping untergraben in verstärktem Maße globale Einrichtungen wie die Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsbehörde und internationale Gerichtshöfe. Internationale Absprachen werden regelmäßig gebrochen und sowohl reelle als auch bildliche Grenzen unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit überschritten.
Weil Staatsoberhäupter wie Putin oder Trump ständig mit den unglaublichsten Übergriffen „davonkommen“, sorgen sich Wissenschaftler, Politiker und Militärexperten zunehmend über die Richtung der Waffenentwicklung und die Bedrohung, die diese für die Weltbevölkerung darstellen. Massenvernichtungswaffen, darunter atomare, biologische und chemische Waffen, gehören zunehmend zum Repertoire. Hilfe bei der Herstellung dieser grausamen Massentötungsmethoden erhalten rücksichtslose Regierungen und Forscher seit neuestem von Künstlicher Intelligenz (KI), die die Entwicklung von Biowaffen vorantreibt.
KI hilft Terroristen
Jetzt schlägt der amerikanische Tech-Entwickler Anthropic Alarm, weil die von der Gesellschaft erschaffene KI Claude vermehrt für die Herstellung von biologischen Waffen gebraucht wird. Bisher sei es dem Techriesen gelungen, die Nutzung der KI für die Biowaffen-Entwicklung zu unterbinden. Allerdings haben wiederholte Vorfälle der vergangenen Monate gezeigt, dass die KI-Systeme zunehmend auf Abwege geraten und sich der Kontrolle ihrer Schöpfer entziehen. Für Terroristen oder Schurkenstaaten bieten sich deshalb bisher ungeahnte Möglichkeiten, Zugang zu Bauanleitungen und Rezepten von Massenvernichtungswaffen zu erhalten. Besonders Biowaffen sind in diesen Kreisen beliebt, weil sie einen größtmöglichen Schaden mit einem Minimum an Aufwand anrichten. Nur wenige Tropfen, die durch unscheinbare Behälter wie Aerosol in einer dicht bevölkerten Gegend versprüht werden, können in rasend schneller Geschwindigkeit tödliche Krankheiten wie Pest, Pocken oder Milzbrand verbreiten und große Teile der Bevölkerung auslöschen.
Pest statt Drohnen aus Russland
Die Unruhe über einen Einsatz von Biowaffen wurde verstärkt, nachdem zu Beginn des Monats im russischen Irkutsk die Mitarbeiterin eines Testlabors an der Pest verstarb. Neben der globalen Angst vor einer neuen Pandemie, weil die junge Frau nach der Infizierung mit mehr als 200 Menschen in Kontakt gekommen war, stellte sich auch die Frage, warum Russland überhaupt mit Pesterregern experimentierte. Der russische Präsident Wladimir Putin ist bereits berüchtigt für seine hybride Kriegsführung, die Bevölkerungen in demokratischen Ländern einschüchtern soll. Für viele stellt sich deshalb die Frage, ob in Zukunft nicht nur Drohnen, sondern auch tödliche Viren und Pilze die Grenzen von Russland überschreiten werden.