

Für Millionen von Haushalten bundesweit steht eine wichtige Veränderung bei der Müllentsorgung bevor: In zahlreichen Städten und Landkreisen verschwinden die Gelben Säcke, stattdessen kommt die Gelbe Tonne.
Haben Sie die neuen gelben Mülltonnen schon gesehen? An manchen Orten stehen sie bereits jetzt vor den Häusern. Aber dort werden sie auch bleiben – und zwar noch eine ganze Weile. Was dahintersteckt und welche Termine Sie sich besonders vormerken sollten, erfahren Sie hier.
Keine Müllsäcke mehr
Zerrissene Säcke, verstreute Verpackungen und Müll, der bei Wind über die Straße fliegt: Ein leider allzu häufiger Anblick! Damit soll künftig Schluss sein. Die Umstellung zur Tonne soll die Verpackungssammlung sauberer und zuverlässiger machen. Die neuen Tonnen werden den Müll wesentlich zuverlässiger aufbewahren und zudem weniger anfällig dafür sein, von Tieren aufgerissen zu werden, als die Gelben Säcke. Die regelmäßige Ausgabe neuer Gelber Säcke entfällt dann.
Hier kommt die Gelbe Tonne: Die wichtigsten Termine
Die Umstellung erfolgt allerdings nicht bundesweit einheitlich. Städte und Landkreise haben unterschiedliche Zeitpläne:
Achtung: Neue Mülltonnen müssen vorerst leer bleiben
Auch wenn die neue Tonne bereits geliefert wurde, dürfen Haushalte ihre Verpackungen nicht einfach hineinwerfen. In den genannten Regionen gilt grundsätzlich: Bis zum 31. Dezember 2026 bleiben die bisherigen Sammelregeln bestehen. Die reguläre Leerung der neuen Tonnen beginnt erst im Januar 2027. Wo eine Übergangsregelung gilt, können Gelbe Säcke noch zeitweise zusätzlich abgeholt werden.
In die Gelbe Tonne gehören weiterhin leere Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien. Verpackungen müssen nicht extra in einen weiteren Müllbeutel gesteckt werden. Papier, Glas und Restmüll gehören nicht hinein.
Gelbe Tonne ist kostenlos
Die gute Nachricht: Die Bereitstellung und reguläre Leerung sind in den genannten Umstellungen grundsätzlich kostenlos. Die Entsorgung wird über die dualen Systeme finanziert, deren Lizenzentgelte bereits im Preis verpackter Waren enthalten sind. Zusätzliche kommunale Müllgebühren entstehen dadurch nicht automatisch.
Wer keinen Platz für eine eigene Tonne hat, sollte sich frühzeitig beim zuständigen Entsorgungsunternehmen erkundigen. In München können Eigentümer die Tonne ablehnen oder sich mit Nachbarn einen Behälter teilen. Auch andere Lösungen sollten direkt mit dem örtlichen Entsorger geklärt werden, denn die Regeln unterscheiden sich je nach Region.