Maduro von eigenen Reihen gefällt

Die Welt ist immer noch sprachlos nach der spektakulären Entführung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro, die offiziell von dem ebenfalls umstrittenen amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Auftrag gegeben wurde. In Venezuela sucht man jetzt nach den Gründen, weshalb die Nacht-und-Nebel-Aktion, in der das Staatsoberhaupt und seine Gattin festgenommen wurden, überhaupt möglich war. 

Während man erst unter den Oppositionellen gesucht hatte und 14 Journalisten festgenommen wurden, zeigt sich jetzt jedoch ein völlig anderes Bild. Gemäß Insider-Informationen war die Entführung nur möglich, weil jemand aus Maduros eigenen Reihen wichtige Informationen, darunter den Aufenthaltsort des venezolanischen Diktaturpaares zu jeglicher Zeit, an die Amerikaner weitergegeben hat. Für die meisten Venezolaner gibt es da nur eine einzige Verdächtige: Maduros Nachfolgerin Delcy Rodríguez.

Geheimes Treffen in Katar 

Laut Berichten des amerikanischen Geheimdienstes kam es vor wenigen Monaten zu einem geheimen Treffen zwischen amerikanischen und venezolanischen Repräsentanten in Doha, der Hauptstadt von Katar. An dem Treffen soll mindestens ein Mitglied des näheren Umfelds von Maduro teilgenommen haben. Die gleiche Person soll danach kontinuierlich Angaben zu Maduros Plänen und Aufenthaltsorten an den amerikanischen Geheimdienst weitergeleitet haben. Für die venezolanischen Behörden besteht kein Zweifel, dass ohne diese Angaben die Entführung nicht möglich gewesen wäre. Gemäß einem Bericht in der amerikanischen Tageszeitung „Miami Herald“ soll diese Person Maduros Stellvertreterin und Nachfolgerin Delcy Rodríguez oder deren Bruder Jorge Rodríguez gewesen sein.

Friedliche Machtübernahme

Die Geschwister sollen dabei den Amerikanern zugesichert haben, dass es nach einer Verhaftung von Maduro zu einem „sanften“ Übergang in den politischen Machtverhältnissen in Venezuela kommen. Während die Amerikaner die zugespielten Informationen dankbar angenommen haben, zeigt man sich dort jedoch wenig überzeugt von der neuen venezolanischen Regierung. Sowohl Delcy Rodríguez als auch ihr Bruder sollen nahe Kontakte zu den Drogenkartellen pflegen und riesige Vermögenswerte in Katar aufbewahren, die aus Korruptions- und Bestechungsgeldern stammen. Gemäß einer Insiderquelle in der Trump-Regierung ist eine venezolanische Regierung unter den Rodríguez-Geschwistern nur eine Weiterführung der kriminellen Strukturen des Regimes unter einem neuen Deckmantel. 

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Alexander Grünstedt