

Am Samstagmorgen, dem 3. Januar 2026, kam es im Südwesten Berlins zu einem massiven Stromausfall, der rund 50.000 Haushalte und Gewerbekunden in den betroffenen Gebieten ohne Strom zurückließ. Laut dem Betreiber Stromnetz Berlin dauern die Reparaturarbeiten noch den gesamten Tag an, wobei eine Wiederherstellung der Stromversorgung für etwa 18:30 Uhr erwartet wird. Inzwischen ist klar, dass der Stromausfall durch einen Brand an einer wichtigen Strom-Brücke über den Teltowkanal verursacht wurde. Dieser Brand trat in einer Verteilerstation in der Bremer Straße auf und führte zu einer großflächigen Unterbrechung der Energieversorgung. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden, jedoch sind umfangreiche Reparaturen notwendig, um die Stromleitungen wieder vollständig funktionstüchtig zu machen.
Die betroffenen Gebiete umfassen mehrere zentrale und gut frequentierte Teile von Berlin, insbesondere die Stadtteile Lichterfelde, Friedenau und Steglitz. Zu den Straßen, die derzeit ohne Stromversorgung sind, gehören der Lichterfelder Ring, die Celsiusstraße, die Osdorfer Straße, der Ostpreußendamm und die Schwatlostraße. Auch viele kleinere Straßen, wie der Bürgipfad, der Silzer Weg, die Fahrenheitstraße, die Blochmannstraße sowie der Schöppinger Weg sind betroffen. In der gesamten betroffenen Region leben und arbeiten Tausende von Menschen, die nun ohne Elektrizität auskommen müssen.
Die Polizei Berlin hat bestätigt, dass die Feuerwehr und die Technischen Notdienste vor Ort sind, um den Brand zu bekämpfen und die Schäden zu beheben. Laut einem Polizeisprecher könnte der Mobilfunk- und Festnetz in den betroffenen Bereichen ebenfalls gestört sein, was die Lage für viele der Betroffenen zusätzlich erschwert. Als Teil der Notfallmaßnahmen hat Stromnetz Berlin auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) einen Warnhinweis veröffentlicht, der auch Links zu den nächstgelegenen Feuerwachen und Polizeidienststellen enthält.
Für die betroffenen Anwohner und Unternehmen bedeutet der Stromausfall eine große Herausforderung, da viele auf elektrische Geräte angewiesen sind, sei es für die Arbeit oder den Alltag. Notfall-Ausrüstung wie Taschenlampen, mobile Ladegeräte und Batterien sind derzeit gefragt, um zumindest die wichtigsten Geräte am Laufen zu halten. Einige Geschäfte und Restaurants in den betroffenen Bereichen mussten bereits ihre Türen schließen, da die Beleuchtung und Kassensysteme nicht betrieben werden konnten.
Die Reparaturarbeiten sind aufgrund der Komplexität des Vorfalls und der Schäden an der Strominfrastruktur sehr aufwendig. Experten von Stromnetz Berlin arbeiten mit Hochdruck daran, die beschädigten Stromleitungen und Verteilerstationen wieder in Betrieb zu nehmen. Es wird erwartet, dass der Strom bis spätestens 18:30 Uhr wieder in den betroffenen Haushalten und Gewerben zur Verfügung steht. In der Zwischenzeit wird die Bevölkerung gebeten, geduldig zu sein und sich über offizielle Kanäle von Stromnetz Berlin über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren.
Der Vorfall hat in Berlin großes Aufsehen erregt und die Bürger sind besorgt über die Auswirkungen auf den Alltag. Doch auch die schnelle Reaktion der Polizei, Feuerwehr und des Stromnetzbetreibers wird gelobt, da alle Maßnahmen ergriffen wurden, um die Situation zu stabilisieren und eine schnelle Reparatur zu ermöglichen.
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Jeder der so eine Überschrift schreibt, gehört lebenslänglich ins Gefängnis
Kann man das nicht irgendwie der AFD in die Schuhe schieben? Vielleicht findet man vor Ort einen Werbekuli oder so?
Überschriften werden bei News64 wohl nur von Arschlöchern erfunden
Ulli
Das Problem sind vielleicht eher die Leser... ;-)