Schock auf NATO-Gipfel: Trump kündigt nächsten Angriff an

Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche haben sich die Staatschefs der NATO-Mitglieder in Ankara zum NATO-Gipfel versammelt. Die Tagesordnung hielt wenige Überraschungen bereit. Bis Donald Trump eine sprichwörtliche Bombe platzen ließ.

Gleich zu Beginn des Gipfels die schockierende Nachricht: Der Krieg mit dem Iran ist wieder entbrannt. Alle vereinbarten Maßnahmen scheinen über Bord geworfen worden zu sein, und der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist erneut vollständig zum Erliegen gekommen. Und die Nachrichten werden noch schlimmer.

USA nehmen Angriffe auf den Iran wieder auf
Laut Donald Trump könnte es wohl keinen weiteren Versuch mehr geben, einen Waffenstillstand mit dem Iran zu erzielen. Der US-Präsident erklärt: „Sie stimmen allem zu und erzählen dann der Presse, wir hätten nicht einmal darüber geredet.“, und fügt hinzu: „Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben.“

Wie Trump weiter erklärt, hat der Iran mehrere Handelsschiffe in der Straße von Hormus angegriffen: „Sie verletzen das Abkommen jeden Tag.“ Die Reaktion der USA ist brutal: Seit gestern finden wieder groß angelegte Luftangriffe statt. Und der US-Präsident hat bereits einen weiteren, noch massiveren Angriff angekündigt, der heute Nacht stattfinden soll. Erneut hat er zudem damit gedroht, zivile Infrastruktur zu zerstören und die Insel Kharg einzunehmen. Kharg ist für den Iran strategisch von entscheidender Bedeutung, da über diese Insel der Großteil der iranischen Ölexporte läuft. Eine friedliche Lösung scheint in naher Zukunft nicht in Sicht zu sein.

Deutschland spürt bereits die Folgen
Heute um 12 Uhr erwartete Autofahrer eine böse Überraschung. Die Spritpreise stiegen bundesweit, und zwar kräftig. Während die Preise aufgrund des erhöhten Ölflusses durch die Straße von Hormus auf dem Markt zuletzt etwas nachgegeben hatten, ist Sprit unter 2 Euro pro Liter für viele nun wieder ein Wunschtraum.

Wie die BILD berichtet, stieg der Preis pro Liter Diesel vielerorts um bis zu 25 Cent. Auch E10 und Super verteuerten sich um etwas mehr als 20 Cent pro Liter. Damit kostet ein Liter Superbenzin bundesweit im Durchschnitt nun 2,05 Euro, Super E10 2,00 Euro und Diesel 1,92 Euro.

Wie der ADAC betont, sind manche Tankstellen teurer als andere, weshalb Autofahrer vor dem Tanken stets die Preise vergleichen sollten. Der Preisanstieg wird vor allem diejenigen treffen, die in diesem Jahr mit dem Auto in den Urlaub fahren wollen. Wer ein wenig Geld sparen möchte, sollte seine Route so planen, dass er günstigere Tankstellen abseits der Autobahn nutzen kann.

Auf dem Gipfeltreffen in Ankara sorgte Donald Trump zudem für weitere Momente großer Unbehaglichkeit, als er erneut das Thema Grönland zur Sprache brachte und andeutete, dass er seinen Plan, die Insel zu besitzen, keineswegs aufgegeben habe.

Foto: Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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