Sparkasse stellt wichtigen Service ein – Kunden müssen jetzt handeln

Sparkassen-Kunden hatten in den letzten Wochen schon viel zu verdauen. Beunruhigende Nachrichten über Diebstähle, und nun auch noch das: Die Sparkasse hat angekündigt, einen wichtigen Service einzustellen – und das bereits zum 31. März.

Die Sparkassen sind Marktführer im Bereich Privatkunden in Deutschland: Über 50 Millionen Menschen vertrauen ihnen ihr Geld an. Und das aus gutem Grund: Mit über 10.500 Geschäftsstellen in ganz Deutschland wissen die Kunden, dass sie gut versorgt sind. Und nicht nur vor Ort versorgt die Sparkasse ihre Kunden gut: Auch online steht ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen zur Verfügung. Eine davon wird nun jedoch eingestellt.

Sparkassen stellen nützlichen Online-Dienst ein
Es handelt sich um S-Trust, den nützlichen sicheren Speicherplatz, auf den Sparkassen-Kunden seit 2020 Zugriff haben. S-Trust sollte Kunden mit seinem sicheren Cloud-Speicher für Dokumente und Passwort-Manager eine Komplettlösung bieten. Durch die Verbindung des Dienstes mit ihrem elektronischen Bankpostfach konnten Nutzer einfach alle wichtigen Sparkassen-Dokumente speichern.

Trotz seiner Nützlichkeit konnte S-Trust offenbar nicht mit anderen, bereits etablierten sicheren Speicherdiensten mithalten, darunter große Namen wie Google und Microsoft. Nun hat die Sparkasse bekannt gegeben, dass S-Trust zum 31. März eingestellt wird.

Betroffene Sparkassen-Kunden müssen jetzt handeln
Alle Abonnements werden bereits zum 30. Januar gekündigt, allerdings können Kunden den Dienst bis Ende März weiterhin kostenlos nutzen – nach diesem Datum werden jedoch alle Daten gelöscht. Wenn Sie Dokumente oder Daten bei S-Trust gespeichert haben, müssen Sie jetzt also umgehend aktiv werden und diese selbst herunterladen. Die Sparkasse empfiehlt als Alternative die Nutzung von SecureSafe, auf dessen Technologie auch S-Trust basierte. Damit soll der Umstieg erleichtert werden.

Alternativen zu S-Trust für Sparkassen-Kunden
Kunden sollten sich jedoch bewusst sein, dass sich die beiden Systeme in ihrem Angebot unterscheiden: Während Sparkassen-Kunden mit S-Trust Zugang zu einer kostenlosen Basisversion mit einem kleinen Speicherplatz und einem Passwort-Manager hatten, umfasst die kostenlose Version von SecureSafe nur die Passwortverwaltung für bis zu 50 Passwörter (über die SecureSafe Online Schliessfach App, die für Android und iOS verfügbar ist). Wer neben dem Passwort-Manager auch eine sichere Dokumentenspeicherung benötigt, muss einen der kostenpflichtigen Tarife des Schweizer Unternehmens abonnieren – diese sind ab 3,50 Euro pro Monat im Rahmen eines Jahresabonnements oder ab 4,50 Euro bei monatlicher Zahlung erhältlich. Anders als bei S-Trust können Nutzer den Speicherdienst auch nicht mit ihrem elektronischen Bankpostfach verbinden.

Wenn Sie sich einen Überblick über weitere Optionen für Ihre sicheren Speicheranforderungen verschaffen möchten, lohnt es sich, einen Blick auf die Bewertung und den Vergleich beliebter Speicherdienste des Verbraucherportals trusted.de zu werfen.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Social
Oskar Herbert