Völlig unerwartet: Millionen von Bürgern droht in den kommenden Tagen ein teures Bußgeld

Eine Handlung, über die man sicherlich nie zweimal nachdenken würde, wird in den nächsten Tagen für Millionen von Bürgern zur teuren Falle. Das Schlimmste daran ist: Die meisten Menschen werden gar nicht wissen, dass sie sich strafbar machen. Sie glauben vielleicht sogar, eine gute Tat zu tun – mit katastrophalen Folgen.

Deutschland erlebt diese Woche eine der schlimmsten Wetterperioden des Winters: Schnee, Eisregen und Temperaturen unter null Grad führen Tag und Nacht zu extrem tückischen Bedingungen auf Straßen und Wegen. Die Anwohner sehen sich plötzlich einem verzweifelten Kampf gegen den Winter gegenüber. Doch wer zu Maßnahmen greift, um das gefährliche Eis in Schach zu halten, dem droht unter Umständen ein teures Bußgeld.

Streusalz-Einsatz: 10.000 Euro Bußgeld drohen
Die Rede ist von Streusalz. Noch vor wenigen Jahren wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt gewesen, Wege und Hauszugänge mit Streusalz zu bestreuen. Schnell wirkend, schmilzt das Salz das Eis und hält es für einige Zeit davon ab, sich neu zu bilden, so dass die Wege frei und sicher für alle bleiben. Viele Menschen haben vielleicht noch den einen oder anderen Sack Streusalz aus den Vorjahren in der Garage. Der private Gebrauch davon ist jedoch in vielen Gemeinden und Städten – darunter Berlin, München und Hamburg* – inzwischen verboten. Wer dagegen verstößt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Der Grund dafür: Streusalz ist extrem schädlich für die Umwelt.

*Verbot aktuell bis 21. Januar aufgehoben.

Ernsthafte Gefahr für Umwelt & Haustiere
Wenn es seine Arbeit getan hat, verschwindet Streusalz leider nicht harmlos – stattdessen gelangt es mit dem Schmelzwasser in den Boden, wo es Wurzeln von Bäumen und Pflanzen stark schädigen kann. Das Schlimmste daran ist, dass es laut Umweltbundesamt über Jahre hinweg dort verbleiben und sich anreichern kann, so dass der Boden regelrecht vergiftet wird. Wenn es nach und nach ausgewaschen wird, gelangt es schließlich in die Gewässer, wo der erhöhte Salzgehalt den Ökosystemen immensen Schaden zufügen kann.

Und natürlich stellt das Streusalz, solange es noch auf dem Boden liegt, auch eine Gefahr für Haustiere dar: Das Salz kann Verletzungen an den Pfoten verursachen und bei Hunden, die gerne Schnee fressen, zu schweren Magenverstimmungen und sogar zu Schäden führen.

Sichere Streumittel: Streusalz-Alternativen
Es ist also wirklich am besten, die Finger vom Streusalz zu lassen – auch in Gebieten, in denen es vielleicht noch erlaubt ist. Es gibt mehrere gute Streusalz-Alternativen, die bei Eis und Schnee zuverlässig wirken und keine Gefahr für die Umwelt darstellen. Einige Streumittel auf Tonbasis, wie Liapor Winterstreu, können im Frühjahr sogar gefahrlos im Blumenbeet entsorgt werden. Andere, wie das mineralische Rutsch-Ex Winterstreu, können vollständig ökologisch abgebaut werden. Um Ihnen die Suche nach einem guten, umweltverträglichen Streumittel zu erleichtern, sollten Sie auf Produkte achten, die mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet sind.

Kommentare anzeigen

  • @Kl.-J. H.
    Netter, aber nutzloser Versuch zu provozieren.
    Das sagt sehr viel über Ihren Charakter aus.
    Ich bin allerdings auch kein Fan von Streusalz, weil man sich das Zeug im Profil seiner Schuhsolen immer in die Wohnung schleppt und sich den Teppich / das Laminat versaut.
    Kann ich Ihnen sonst noch weiterhelfen Kl.-J.H. ?
    Nur keine Scheu - Ich helfe Ihnen gern bei Fragen des Alltags (-_o)

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