Merz: Die Grünen sind eine „Ein-Themen-Partei“

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der unterlegene CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz vermisst bei den Grünen die Vielfalt bei den Wahlkampfthemen. "Die Grünen sind eine Ein-Themen-Partei, ich würde ihnen die außen-, verteidigungs- und wirtschaftspolitische Führung des Landes als Wähler nicht anvertrauen", schrieb er am Samstagnachmittag auf Twitter. Auch zur Bewältigung des Klimawandels gebe es "bessere Instrumente als immer mehr Regulierung und Bevormundung", kritisierte Merz.

Er zeigte sich nicht überrascht über die Entscheidung für Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin: "Robert Habeck hat einfach zu viele Wissenslücken. Ich war mir deshalb sicher, dass Annalena Baerbock nominiert wird, sie ist fleißig und medial präsent", lobte der Ex-Unionsfraktionschef. "Aber die mangelnde Berufs- und Regierungserfahrung spricht gegen sie."

Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

4 Kommentare

  1. Ich bin kein Freund von F. Merz, aber in diesem Falle muß ich ihm zu 100% Recht geben.
    A.B. ist in den Talkshows nur dadurch aufgefallen, daß sie in unverschämterweise den anderen immer ins Wort gefallen ist. Kein Anstand!!!

  2. Vollkommener Quatsch. Warum wird diesem arroganten Selbstdarsteller überhaupt noch eine Plattform für dessen Meinung gegeben?

  3. Nun ja, zu den Ressorts die Herr Merz den Grünen nicht zutraut, sei erinnert, dass u.a. das Außenresort bereits von einem Grünen geleitet wurde. Nach Vorabkritik wurden die kritischen Stimmen immer weniger.
    In puncto Witschaftspolitik würde ich gerne fragen, was die CDU nach Wirtschaftminister Erhard noch auf die Reihe bekommen haben, außer die Politik streng nach den Vorgaben der Wirtschaft zu führen. Dafür brauche ich kein Wirtschaftsressort, das jährlich viele Millionen Euro verschlingt. Und ein Wirtschftsminister Altmeier als Totengräber der Regenerativen Ernergie, hätte ohne ein BGH-Urteil weiterhin wirtschaftspolitische Entscheidungen der frühen Industrialisierung getroffen. Das Größte daran, sich nach dem Urteil hinzustellen und als Sieg seiner tollen Politik versuchen zu verkaufen.
    Es wird doch langsam Zeit, dass auch der letzte schwarze Politiker feststellt, dass es kein Regierungsabo gibt.
    Da ist mir eine „Ein-Themen-Partei“ lieber als eine ohne Thema, die seit Jahrzehnten kein Tageslicht mehr gesehen haben, weil sie bis zu den Schultern im Anus der Wirtschaft stecken.

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