US-Blockade der Straße von Hormus: 48 Schiffe zur Umkehr gezwungen

Die US-Blockade der Straße von Hormus hat in den letzten 20 Tagen nach eigenen Angaben 48 Schiffe zur Umkehr gezwungen.

Das teilte das US-Zentralkommando am Samstag mit. In den vergangenen 20 Stunden wurden drei Schiffe umgeleitet. Die USA lassen keine Schiffe in iranische Häfen ein- oder auslaufen.

US-Präsident Donald Trump erklärte, die Blockade bleibe bestehen, bis ein Abkommen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges erreicht sei. Iran bezeichnete die Blockade als Verletzung des Waffenstillstands. Trump sagte in Florida, die USA agierten wie „Piraten“, spielten jedoch keine Spiele, da der Iran seit 47 Jahren andere unter Druck setze. Er fügte hinzu, der Iran habe die Straße von Hormus als Waffe genutzt und sie geschlossen, woraufhin er sie ebenfalls geschlossen habe.

Im Libanon sind unterdessen seit dem 2. März 2.659 Menschen durch israelische Angriffe ums Leben gekommen, wie das libanesische Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Seit dem 30. April wurden demnach 73 Menschen getötet und 163 verletzt. Trotz eines vereinbarten Waffenstillstands beschuldigen sich beide Seiten gegenseitig, das Abkommen regelmäßig zu verletzen und kleinere Angriffe fortzusetzen.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Container (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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