

Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat einem Medienbericht zufolge am Montagvormittag im Präsidium der Liberalen angeboten, den Parteivorsitz zu übernehmen – allerdings nur als Teil einer Doppelspitze.
Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf Teilnehmer schreibt, soll Strack-Zimmermann, Chefin der deutschen FDP-Abgeordneten im Europaparlament, gesagt haben, sie stehe für das Vorsitzenden-Amt an der Seite einer zweiten Person zur Verfügung. Zuvor soll sie Parteichef Christian Dürr das Misstrauen ausgesprochen haben.
Die Möglichkeit einer Doppelspitze sieht das FDP-Statut bislang nicht vor, allerdings liegt ein entsprechender Antrag für den Bundesparteitag Ende Mai vor. Bei der Wahl in Rheinland-Pfalz hatte die bisher mitregierende FDP am Sonntag eine weitere krachende Niederlage erlitten und war chancenlos an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Sie trug mit ihrem ahnungslosen Natogehorsam jahrelang dazu bei, dass die FDP den Bach runter gegangen ist. Wie unverschämt muss man sein und sich trotzdem für den Chefposten bewirbt?
Keine Verantwortung zu übernehmen scheint sich, nach Merkel jedenfalls, überall zu etablieren.