

In den USA hat die Inflationsrate im Februar wie im Vormonat bei 2,4 Prozent gelegen. Das teilte die US-Statistikbehörde am Mittwoch mit.
Gegenüber dem Vormonat kletterten die Preise im zweiten Monat des Jahres um 0,3 Prozent. Die oft als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel lag im Februar bei 2,5 Prozent, nach ebenfalls 2,5 Prozent im Januar.
Die Energiepreise legten im Jahresvergleich um 0,5 Prozent zu, nach einem Rückgang um 0,1 Prozent im Vormonat. Die Auswirkungen des Ende Februar gestarteten Krieges im Nahen Osten sind in den Zahlen noch nicht abgebildet. Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 3,1 Prozent (Januar: 2,9 Prozent).
Anleger schauen in der Regel mit Argusaugen auf die US-Inflation, da die Teuerungsrate ein wichtiger Indikator für die Zinspolitik der Notenbank Fed ist. Hohe Zinsen gelten als nachteilig für die Börse wie auch für den Immobilienmarkt, unter anderem weil das Bankkonto als Anlagealternative attraktiv bleibt.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Preise für Sprite und Dr. Pepper Cola in einem US-Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur