Bund der Energieverbraucher ruft zur Zahlungsverweigerung auf

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts stark steigender Strom- und Gastarife wirft der Bund der Energieverbraucher den Stadtwerken und anderen Energieversorgern bewusste Preistreiberei vor. Der "Bild" sagte Verbandsvorstand Aribert Peters mit Blick auf die geplanten Preiserhöhungen zum Jahreswechsel: "Das Ausmaß der Erhöhungen ist nicht durch die Marktpreise gerechtfertigt." Peters appellierte an Verbraucher, Zahlungen zu verweigern.

"Zahlen Sie Ihre Rechnungen nicht", sagte er zu "Bild". Die Versorger müssten "im Zweifel einen Nachweis darüber erbringen, dass die Erhöhungen durch die Marktpreise gerechtfertigt sind." Bis sie das tun, könnten Verbraucher "die Zahlung zurückhalten", sagte Peters: "Stehen die Erhöhungen nicht im Verhältnis zu den Börsen-Preisen für Strom, ist die Erhöhung unrechtmäßig."

Foto: Gaszähler, über dts Nachrichtenagentur

Ein Kommentar

  1. Nichtzahlung der Abschläge der Energieversorger dürfte doch am Ende dazu führen, dass der Energieversorger die Lieferung einstellt.
    Mir wurden auch 400.–€ Abschlag für Gas monatlich gefordert. Ich heize und koche nicht mit Gas.
    Habe den Energieversorger angeschrieben und ihm mitgeteilt, er möge den Abschlag deutlich senken, zumal auch Verbrauchsdaten der zurückliegenden Jahre vorhanden sind.
    Der Energieversorger hat die Abschlagforderung von 400.–€ auf 200.-€ reduziert. Hier kann man von einer willkürlichen Abschlagforderung ausgehe. Man versucht eben zubekommen, was zu bekommen ist.
    Anstatt nicht zu zahlen würde ich eher vorschlagen mit dem jeweiligen Energieversorger schriftlich Kontakt aufzunehmen.

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