

Im März 2026 ist in Deutschland der Bau von 21.800 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, waren das 11,5 Prozent oder 2.200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 Prozent oder 1.300 auf 17.600. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 Prozent oder 900 auf 4.200.
Im Zeitraum von Januar bis März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 63.500 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 14,6 Prozent oder 8.100 Wohnungen mehr als von Januar bis März 2025.
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 51.700 Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 Prozent oder 6.300 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 13,7 Prozent (+1.500) auf 12.100. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 23,2 Prozent (+700) auf 3.600 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 33.100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 14,9 Prozent (+4.300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen ging dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent (-100) auf 2.800 Wohnungen zurück.
In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 1.400 Wohnungen (+73,7 Prozent; +600) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 10.500 Wohnungen genehmigt, das waren 12,3 Prozent oder 1.200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Hochhaus-Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur