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Russland hat eine fatale Schwäche der deutschen Leopard 2-Panzer entdeckt

Mit seiner großen Reichweite, seiner fortschrittlichen Schutzpanzerung und seiner überlegenen Bewaffnung sollte der Leopard 2-Panzer die neue Wunderwaffe sein, die dazu beitragen würde, den Krieg zu Gunsten der Ukraine zu entscheiden. Doch nun, 7 Monate nach der Auslieferung der ersten, mit Spannung erwarteten Modelle, hat sich herausgestellt, dass der Leopard 2 eine fatale Schwäche hat.

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine stellt die Waffen auf eine harte Probe. Russland soll in den letzten 20 Monaten Tausende von gepanzerten Fahrzeugen verloren haben. Doch nun muss auch die Ukraine Verluste einräumen: Die Russen haben einen Weg gefunden, die bewährten Panzer von Rheinmetall außer Gefecht zu setzen – mit einer Technik, von der man bei der Entwicklung des Leopard 2 noch nicht einmal zu träumen wagte.

Mit geschickten Drohnenangriffen auf bestimmte Stellen der Leopard-Bewaffnung können Schwachstellen erfolgreich ausgenutzt werden. Die Drohnen, die auch nur konventionelle Militärdrohnen sein können, tragen kleine Bomben oder Granaten. Die Manövrierfähigkeit dieser kleinen Flugobjekte macht den Panzer nahezu wehrlos.

In den Wintermonaten wird sich der Waffenschwerpunkt des Krieges wieder mehr auf die Artillerie verlagern. Doch der Verlust der Leopards im Sommer hat einige Bedenken geweckt.

Kürzlich kündigte Bundeskanzler Scholz an, dass Deutschland seine militärische Unterstützung für die Ukraine im Jahr 2024 auf insgesamt 8 Milliarden Euro verdoppeln wolle. Darin enthalten sind wichtige Lieferungen wie Munition und Fahrzeuge. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius begründete die Entscheidung damit, dass die Erfahrungen dieses Jahres “gezeigt haben, dass die geplanten Beträge durch den großen militärischen Bedarf der Ukraine schnell erschöpft waren”.

Ob zusätzlich zu den 30 Leopard 1 und 18 Leopard 2 Kampfpanzern weitere Leopard-Panzer geliefert werden, ist unklar. Sicher ist, dass die Berichte aus der Ukraine den Ingenieuren bei Rheinmetall zu denken gegeben haben müssen. Auch die besten gepanzerten Fahrzeuge sind durch gezielte Luftangriffe verwundbar. Es ist zu hoffen, dass der neue Kampfpanzer Panther KF51, der sich derzeit in der Entwicklung befindet, auf der Grundlage der in den letzten Monaten gewonnenen Erkenntnisse deutliche Verbesserungen aufweisen wird.

Foto: Boevaya mashina, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Martin Beier