

Als ob der amerikanische Präsident nicht genug damit zu tun hätte, seinen eigenen Krieg gegen den Iran zu handhaben, ist er gerade dabei, eine weitere militärische Auseinandersetzung anzuzetteln. Erzürnt über die Briten, die ihm nicht nur Beistand während des Krieges im Iran verweigerten, sondern auch noch bei der letzten Wahl eine linke Regierung ins Unterhaus wählten, hat der amerikanische Präsident jetzt Argentinien Hilfe in einem möglichen Konflikt über die britische Kolonie der Falklandinseln zugesichert.
Damit hat er den Weg für den ultrarechten argentinischen Präsidenten Javier Milei freigemacht, mit den Säbeln zu rasseln und erneut Anspruch auf die britische Enklave vor seiner Haustür zu erheben. Bereits im Jahre 1982 war es zu einem kurzen, aber heftigen Krieg über die Inseln zwischen Großbritannien und Argentinien gekommen, der schließlich von den Briten gewonnen wurde. Jetzt sagt Milei, die Zeit sei reif für einen neuen Krieg, den Argentinien mithilfe der USA gewinnen wird.
Korruption und Geldwäsche
In einer Fernsehansprache in Argentinien sagte der umstrittene Präsident: „Die USA erwägen diesen Kurswechsel, weil sie wissen, dass Argentinien ein verlässlicher Partner ist, der sich an westlichen Werten orientiert und eine strategisch wichtige Position einnimmt, die es in den kommenden Jahrzehnten zu einem wertvollen Verbündeten machen kann.“ Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Großbritannien zurzeit vor „mehreren Krisen migratorischer, demografischer und wirtschaftlicher Natur“ stehe, die sich wahrscheinlich nicht lösen lassen. Es sei offensichtlich, dass sich das Land auf einem Niedergangsweg befinde. Argentiniens Zukunft hingegen sei vielversprechend und werde sich durchsetzen. Wie auch sein Vorbild Donald Trump ist Milei besonders dafür bekannt, seine eigenen Fähigkeiten stark zu überbewerten. Gleichzeitig verschweigt er, dass sich die Wirtschaft seines Landes zurzeit nur aufgrund von staatlich gebilligter Korruption und Geldwäsche über Wasser hält.
Großbritannien schickt unmissverständliche Antwort
Großbritanniens neue Regierung hat bereits auf Mileis Drohungen reagiert und eine offizielle Erklärung veröffentlicht, in der das Inselreich seine Haltung zu den Falklandinseln als „unverändert und unerschütterlich“ bekräftigt. Weiter heißt es aus London: „Die Souveränität liegt beim Vereinigten Königreich, und das Selbstbestimmungsrecht der Inselbewohner hat oberste Priorität. Die Haltung des Vereinigten Königreichs ist klar. Die Inselbewohner haben wiederholt ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht, ein britisches Überseegebiet zu bleiben.“ In einer Volksabstimmung auf den Falklandinseln im Jahre 2013 haben 99,8 Prozent der örtlichen Bevölkerung dafür gestimmt, ein britisches Überseegebiet zu bleiben. Der letzte Falklandkrieg im Jahre 1982 kostete etwa 900 Menschenleben, die Mehrzahl auf argentinischer Seite.
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Es gibt gehirnlose und Demenzerkrankte dazu gehört der Trump. Wer den gewählt hat, hat aufs falsche Pferd gesetzt! Nur einer freut sich das ist die Rüstungsindustrie ob Deutschland kriegstauglich machen oder sonst wo auf der Welt, die verdienen sich zum Krüppel