ADAC warnt vor Verkehrschaos: Hier wird es schlimmer als je zuvor

Die Temperaturen steigen wieder: Diese Woche sind bis zu 25 Grad zu erwarten! Doch für viele, die sich auf das lange Wochenende freuen, droht eine böse Überraschung. Der ADAC hat eine Warnung herausgegeben: Wer dieses Wochenende wegfahren will, muss extrem starke Nerven haben.

Der Donnerstag, der 30. April, könnte leicht zum verkehrsreichsten Tag des Jahres werden, prognostiziert der ADAC, und dafür hat er gute Gründe.

Stau-Chaos droht auf deutschen Straßen
Es wird das erste richtig schöne lange Wochenende des Jahres: Perfekt für einen Ausflug! Worauf die wenigsten vorbereitet sind, sind stundenlange Staus. Doch genau das droht. Folgende Fernreiserouten werden laut ADAC in Deutschland voraussichtlich am stärksten betroffen sein:

A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück; Euskirchen – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz
A5 Karlsruhe – Basel; Kassel – Frankfurt
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig
A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
A44 Dortmund – Kassel
A45 Dortmund – Hagen – Gießen
A61 Mönchengladbach – Koblenz
A81 Singen – Stuttgart
A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München

Landstraßen sind keine gute Ausweichroute
Wie der ADAC mitteilt, müssen vor allem Reisende, die in Richtung Süden zu den Alpen fahren, mit langen Staus rechnen. Auch die Hauptverkehrswege zu den Küsten werden stark frequentiert sein, ebenso wie alle anderen beliebten Ausflugsziele. Trotz der Stop-and-Go-Staus warnt der Automobilclub dringend davor, die Autobahn zu verlassen. Der Grund dafür ist, dass viele andere Autofahrer sowie der lokale Verkehr ebenfalls die Landstraßen nutzen werden, sodass es dort sogar zu weiteren Verzögerungen kommen könnte. Autofahrer werden außerdem darauf hingewiesen, dass bei sehr starkem Verkehr auf bestimmten Autobahnabschnitten, z. B. im Ostallgäu (A7) und entlang der A93 Inntalautobahn, Abfahrtssperren aktiviert werden können.

Donnerstag wird am schlimmsten
Die ungünstigste Zeit, um unterwegs zu sein, wird am Donnerstagnachmittag sein. Letztes Jahr waren die Staus rekordverdächtig. Auch am Freitagvormittag könnte es zu Verzögerungen kommen. Einige Autofahrer könnten beschließen, bis zum Inkrafttreten des Tankrabatts am 1. Mai zu warten, um zumindest ein paar Euro zu sparen, auch wenn Experten bereits davor warnen, sich zunächst zu große Rabatte zu erhoffen.

Der Freitag dürfte jedoch ein besserer Reisetag sein, da an diesem Tag keine Lkw auf den Autobahnen fahren dürfen. Der Rest des Wochenendes sollte laut ADAC ohne Probleme verlaufen, auch wenn man natürlich immer auf die Verkehrsberichte achten sollte.

Kommentare anzeigen

  • Warum jammern wir eigentlich ständig über die Spritpreise, während wir es uns offensichtlich immer noch leisten können und wollen, im Stau zu stehen?

  • Dann sollte man über Baumaßnahmen zur Entlastung des Strassenverkehrs nachdenken und schnell umsetzen! Die A 100 z.B und dessen Verlängerung schnellstens in die Tat umsetzen. Die Verkehrsplaner sollten sich mal dort Anregungen hohlen, wo 1,4 Milliarden Menschen leben! ADAC da werden auch die hohen Sprit - Preise zu keiner Entlastung führen? Vor Allem die Verkehrsexperten und Planer kennen das Problem schon seit Jahren und die Umsetzung von Neubauten jeglicher Art zur Entlastung des Verkehrs DAUERT und DAUERT (BER weltweit ein LACHER).

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Oskar Herbert