Vier Tote: Auto rast in Gruppe Mopedfahrer

Junge Menschen im Straßenverkehr haben einen schlechten Ruf und werden oft als Verursacher von Unfällen durch rücksichtsloses Verhalten beschuldigt. So ist der „typische Raser“ auf deutschen Straßen laut Statistiken zwischen 18 und 25 Jahren alt, männlich und wohnt noch zu Hause. Was sich allerdings gestern Abend auf einer Landstraße außerhalb von Berlin abspielte und drei Jugendlichen das Leben kostete, kann in diesem Fall nicht auf Fehlverhalten der jungen Leute zurückgeführt werden. Stattdessen hat ein 61-jähriger Autofahrer mit seinem unbedachten und riskanten Verhalten dafür gesorgt, dass heute Morgen vier Familien ohne ihre Kinder aufwachen. Der Unfallort war in einem solchen schrecklichen Zustand, dass sogar die einberufenen Rettungskräfte ärztlichen Beistand benötigten. 

Vier Tote, ein Verletzter 

Der katastrophale Unfall ereignete sich gestern Abend kurz vor 20 Uhr auf der Landstraße Rüdnitzer Chaussee bei Biesenthal in Brandenburg. Laut Augenzeugenberichten soll der 61-jährige Autofahrer versucht haben, mit hoher Geschwindigkeit eine Reihe von Fahrzeugen vor ihm zu überholen. In entgegengesetzter Richtung kam ihm eine Gruppe von vier Mopeds entgegen, von denen drei dem heranrasenden Pkw nicht mehr ausweichen konnten. Der Wagen erfasste die Mopeds und schleuderte die Fahrer und eine Beifahrerin von ihren Kleinkrafträdern. Danach kam der Wagen mit dem 61‑jährigen Fahrer von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und geriet in Brand. Die vier Jugendlichen im Alter von 14, 15, 16 und 19 Jahren erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 61-jährige Pkw‑Fahrer wurde schwer verletzt per Rettungshelikopter ins Krankenhaus gebracht. Über seinen genauen Zustand ist bisher nichts bekannt.

Angehörige erschienen am Unfallort 

Der vierte Mopedfahrer in der Gruppe konnte dem heranrasenden Fahrzeug gerade noch ausweichen, musste dann allerdings miterleben, wie seine Freunde vor seinen Augen verstarben. Die grauenhafte Situation verschlimmerte sich weiterhin, nachdem mehrere Angehörige der Opfer am Unfallort erschienen waren, um nachzusehen, was mit ihren Kindern geschehen war. Notfallseelsorger wurden einberufen und versorgten nicht nur die schockierten Angehörigen, sondern auch die Rettungskräfte, die der Einsatz psychisch schwer zugesetzt hatte. Die Landstraße L200 war an der Unfallstelle bis heute Morgen aufgrund von Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme gesperrt. 

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  • TRAURIG! Nicht nur die Jungen Verkehrsteilnehmer auch die ALTEN z.B. mit Ihren SUV sind Verkehrsrowdies. Ob Jung oder Alt sind nicht Alle Verkehrsrowdies! Die Verkehrsmoral ist im A.....,es können nicht genug Geschwindigkeitskontrollen wo SIE angebracht sind (oder spielen dabei noch andere Faktoren eine Rolle könnte man fragen?) durchgeführt werden! Wenn man schon Unfallautos darstellt ( Foto) und mit einbezieht als Abschreckung, sollte es auch das Auto sein was um 20Uhr bei Dunkelheit den schrecklichen Unfall verursacht hat. Hier beim Foto sind Alle vier Räder bei Tageslicht vorhanden, am Unfallverursacherfahrzeug ist nur das rechte Beifahrer- Hinterrad erkennbar vorhanden.

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Alexander Grünstedt