Krebsgefahr bei diesem beliebten Weihnachtsgebäck

Rund um Weihnachten kommt um dieses leckere Gebäck wohl kaum jemand herum: Die Rede ist vom im Advent allseits beliebten Lebkuchen.
Und obwohl Printen und Co. besonders lecker sind, haben sie dennoch einen enormen Nachgeschmack. Sie enthalten nämlich Acrylamid und eine Zimtsorte, die im Verdacht steht der Gesundheit der Konsumenten ebenfalls zu schaden.

Vor allen Dingen der Acrylamid-Effekt beschäftigt verschiedene Wissenschaftler und auch die Verbraucherorganisation Food Watch. Die in sämtlichen Lebkuchen nachgewiesenen Acrylamide stehen im dringenden Verdacht, krebserregend zu sein. Dies wurde in verschiedenen Tierversuchen festgestellt. Wie der Stoff jedoch im menschlichen Körper wirkt ist bislang unklar und muss weiter untersucht werden.
Experten jedoch halten ihn für äußerst kritisch und haben ihn deswegen in die Kategorie der krebserzeugenden Stoffe aufgenommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht in ihm zudem ein „ernstzunehmendes gesundheitliches Risiko“. Denn der Stoff steht ebenfalls im Verdacht das Erbgut zu verändern.


Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit sprechen sich aus genannten Gründen dafür aus, den Anteil von Acrylamid in der Nahrung „auf ein Mindestmaß“ zu senken. Dieser Empfehlung sind einige große Hersteller bereits nachgekommen. Dennoch gäbe es nach wie vor eine große Dunkelziffer.

Im übrigens geht auch vom enthaltenen Zimt eine bisher unbekannte Gesundheitsgefahr aus. Wer zu viel vom weihnachtlichen Gewürz konsumiert, könnte Kopfschmerzen vom enthaltenen Stoff Cumarin bekommen. Doch damit nicht genug: Schlimmstenfalls führt der übertriebene Konsum auch zu Krebs oder schädigt die Leber des Menschen. Zu viel Lebkuchen sollte deswegen in keinem Fall gegessen werden. Und trotzdem: Zu Weihnachten gehört das eine oder andere Stück dennoch hinzu. Wie bei allem gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift.