

Als Putin den Krieg gegen die Ukraine begann, hatte er niemals damit gerechnet, dass sich die Kriegshandlungen mit der Zeit auch auf sein Land oder gar die russische Hauptstadt Moskau verlegen könnten. Die Ereignisse der vergangenen Nacht sollten ihn eines anderen belehrt haben. Laut dem Gouverneur für die Moskauer Region, Andrei Vorobyov, haben die russische Hauptstadt und die umliegenden Gebiete in der vergangenen Nacht den größten Luftangriff jemals erlebt. Bilder auf den sozialen Medien zeigen große Teile der Stadt in ein Flammenmeer gehüllt, und laut ersten Berichten kam es zu mindestens einem Toten und unzähligen Verletzten.
Größtes Handelslogistikzentrum dem Erdboden gleichgemacht
Auch das russische Verteidigungsministerium hat den Großangriff auf Moskau bekräftigt, will aber keine Angaben darüber machen, wie viele Einschläge durch ukrainische Drohnen und Raketen registriert wurden. Stattdessen informierte der Verteidigungsminister die russische Bevölkerung, dass 822 Drohnen über Russland abgefangen worden waren. Bestätigt wurde allerdings auch von offizieller Stelle, dass es den Ukrainern gelungen ist, das größte und wichtigste Logistikzentrum samt Lagerhalle des russischen Onlinehändlers „Wildberries“, im Westen vergleichbar mit Amazon, vollständig zu zerstören. Neben enormen Einbußen für russische Händler erhöhen sich die Lieferschwierigkeiten für Konsumgüter an russische Haushalte beträchtlich und Putin muss damit rechnen, dass der Unmut der Bevölkerung gegen ihn und seine Regierung vor den Wahlen im Herbst ansteigt.
Flamingos gegen russische Raumfahrtambitionen
Der Angriff auf Moskau ist der zweite Schlag in Putins Gesicht innerhalb von 24 Stunden. Bereits in der Nacht zum Samstag haben die Ukrainer in einem anderen Teil Russlands, etwa 900 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, den wichtigsten Raketenbauer des Landes mithilfe der im Eigenbau hergestellten ballistischen Flamingo-Raketen außer Gefecht gesetzt. Die russische Weltraumorganisation Roskosmos stellt in der Stadt Samara im Südosten des europäischen Teils Russlands Weltraumraketen her, die Satellitensysteme ins All transportieren sollen. Diese Breitband-Satellitensysteme wurden in Russland dringend notwendig, nachdem Elon Musk das Starlink-System für die russischen Streitkräfte abgestellt hatte, das das Militär benötigt, um Drohnen zu navigieren und abzufangen. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj werden die Treffer auf die Raketenfabrik die Herstellung und Inbetriebnahme der Systeme beträchtlich verzögern.
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Der Selenskyj muss eliminiert werden. Der wäre überhaupt nicht in der Lage solch groß angelegten Angriffe ohne die Nato ,Westen und EU durchzuführen.