„Nicht tragbar“: Putin erhält schwerwiegende Warnung

Unfassbare Wende in Russland: Wladimir Putin muss sich diese Warnung zu Herzen nehmen, sonst riskiert er, womöglich alles zu verlieren.

Nach außen hin erschien Wladimir Putin stets als der selbstbewusste Machthaber im Kreml, der alles im Griff hat. Doch nach über vier Jahren Krieg in der Ukraine gerät der russische Präsident nun zunehmend unter Druck von innen.

Ukraine-Krieg belastet Russland
Vier Jahre Krieg in der Ukraine haben Russland nicht unversehrt gelassen. Angriffe auf russische Nachschubwege im Hinterland sind zunehmend erfolgreich. Es wird immer mehr Geld benötigt, um einen Krieg zu führen, in dem immer weniger Fortschritte erzielt zu werden scheinen. Und nun hat eine weitere Hiobsbotschaft den russischen Präsidenten erreicht.

Wie t-online berichtet, hat die amerikanische Nachrichtenagentur „Bloomberg“ gemeldet, dass Putin eine eindringliche Warnung von hochrangigen Finanzbeamten des Finanzministeriums sowie der russischen Zentralbank erhalten habe: Die Kosten, die derzeit für den Krieg in der Ukraine aufgewendet werden, seien auf Dauer „nicht tragbar“. Es müssten Maßnahmen ergriffen werden, um die Militärausgaben zu senken und den Staatshaushalt zu entlasten.

Einsparungen müssen vorgenommen werden
Putin, so der Bericht weiter, soll darum gebeten haben, Einsparungen in anderen Bereichen vorzunehmen. Jegliche Einsparungen zulasten der russischen Verteidigung würden der Wirtschaft des Landes insgesamt schaden, lautete das Argument des Militärs in der Vergangenheit, wenn Kürzungen im Militärbereich vorgeschlagen wurden. Laut Bloomberg ist diese aktuelle Warnung der Finanzbeamten jedoch die bisher schwerwiegendste.

Hoffnung auf ein Ende des Krieges in der Ukraine
In einem kürzlich geführten Interview mit CBS News erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass mehr Druck auf Wladimir Putin ausgeübt werden müsse, um ihn an den Verhandlungstisch zu bringen und den Krieg endlich zu beenden: „Noch vor dem Winter müssen wir einen Weg finden – einen diplomatischen Weg –, um uns zusammenzusetzen und zu reden.“ Selenskyj sprach dabei von weiteren Sanktionen und Druck seitens verschiedener Staats- und Regierungschefs weltweit, darunter auch Donald Trump. Aber vielleicht wird auch der Druck aus Putins eigenem Land dazu beitragen, Verhandlungen in Gang zu bringen, die hoffentlich zu einem Ende des Krieges in der Ukraine führen werden.

Foto: Council.gov.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Kommentare anzeigen

  • Dann gibt es noch mehr, DIE nicht tragbar sind ! Warnungen haben DIE bis jetzt nicht für Ernst genommen.

  • Es bleibt eben nur zu hoffen, dass bei Putin endlich einmal die Vernunft das krankhafte Machtbestreben übersteigt.
    Er wird erkennen müssen, dass es nichts wird, mit dem Traum des Putinschen Zarenreiches. Der Trend ist aktuell ja klar!
    Der Krieg wäre längst zu Ende, wenn der Westen, insbesondere Europa noch entschiedener die Ukraine unterstützt hätte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!
    Immerhin ist der Kreml ja inzwischen deutlich kleinkauter geworden bzgl. Ablauf der "Militärischen Spezialoperation".

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Oskar Herbert