Russlands Pläne für eine Invasion auf Rügen

Der russische Präsident hat niemals einen Hehl daraus gemacht, dass in ganz Europa Deutschland oberst auf seiner Liste von Ländern steht, die er unbedingt unter seine Kontrolle bringen will. Dabei ist Berlin sein Hauptziel und laut internationalen Geheimdiensten lässt er diesen Traum nie aus dem Blick. Jetzt melden baltische und skandinavische Länder beunruhigende russische Truppenbewegungen im Ostseeraum, und für sie besteht kein Zweifel, dass Russland eine Einnahme von strategisch wichtigen Inseln übt, die den Weg nach Berlin freimachen sollen. 

Ostseeinseln besonders gefährdet 

In Schweden hat das Militär ein erhöhtes russisches Interesse an der schwedischen Ostseeinsel Gotland wahrgenommen. Die schwedische Marine hat deshalb die NATO gewarnt, dass ein russischer Angriff auf europäisches Gebiet mit höchster Wahrscheinlichkeit aus Richtung Ostsee kommen wird. Auch die baltischen Länder haben eine erhöhte russische Präsenz in der Ostsee bemerkt, und dort geht man davon aus, dass weder die skandinavischen noch die baltischen das eigentliche Ziel der Russen sind. Den feindlichen Streitkräften geht es lediglich darum, den Weg nach Berlin freizumachen. Eine Invasion von Gotland soll demnach nur vorgenommen werden, um eine Invasion der deutschen Ferieninsel Rügen besser zu ermöglichen. Der estnische Sicherheitsexperte Erkki Koort geht sogar davon aus, dass die erste Welle von russischen Spionen und Soldaten sich bereits in diesem Sommer unter die Touristen mischen könnte.

Keine Hilfe aus der NATO 

Laut Koort wird die Invasion von Rügen allmählich und in mehreren Wellen vor sich gehen. Die erste Welle wären russische Einsatzkräfte, die sich als Zivilisten unter den Touristenstrom auf der Ostseeinsel mischen. In der zweiten Welle werden die meisten Airbnbs und Ferienwohnungen auf der Insel von russischen Sympathisanten und Soldaten übernommen werden. Diese werden durch Sabotageakte und Falschinformationen den Weg frei machen für die eigentliche militärische Übernahme. Als Beweis nennt Koort den zunehmenden russischen Seeverkehr vor der deutschen Küste von sowohl der Schattenflotte als auch russischen U-Booten. Dabei warnt Koort, dass Deutschland voraussichtlich nur eine begrenzte Hilfe von der NATO erhalten könnte, insbesondere unter der augenblicklichen Situation mit Trump im Weißen Haus. Dort wäre man wahrscheinlich zuerst damit beschäftigt, zu diskutieren, ob es sich bei der russischen Invasion um einen Angriff gemäß Artikel 5 handelt. Bis dort eine Entscheidung getroffen wird, seien die Russen wahrscheinlich schon in Berlin angekommen. 

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  • Was denn nun? Ich dachte, die sind in der Ukraine gebunden und fast pleite? Jetzt aber haben sie genug Stärke, um Berlin schnell einzunehmen. Entscheidet euch, es geht nicht beides

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Alexander Grünstedt