Schweres Unglück mit Heißluftballon schockt Zeugen

Bei einem schweren Unfall ist ein 28 Jahre alter Mann in Israel ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war er auf ein fahrendes Auto gefallen, nachdem er aus einem Heißluftballon gestürzt war. Am Dienstagmorgen hat sich das schreckliche Unglück in der Nähe von Balfouria ereignet.

Der Tote ist nach Information einer Zeitung aus Israel ein Mitarbeiter des Ballonunternehmens Lagaat Bashamayim. Vor dem Start habe der Angestellte demnach versucht, das Gefährt zu stabilisieren, als dieses sich plötzlich in die Luft begab.

Heißluftballons sind den internen Vorschriften des Unternehmens von drei Mitarbeitern, die am Boden beschäftigt sind, zu stabilisieren. Damit solle sichergestellt werden, dass sie auch richtig aufgeblasen werden und dann richtig einsatzbereit sind. Die Zeitung „People“ berichtet zudem weiter, dass der Verunglückte aus bislang ungeklärten Gründen sich auch nach dem Abheben an dem Gefährt festhielt. Es ist naheliegend, dass dem Mann am Ende die Kräfte schwanden und er viele Meter in die Tiefe fiel. Dabei schlug er dann auf das vorbeifahrende Auto auf. Glücklicherweise wurde dabei keine weitere Person verletzt.

Warum der Mitarbeiter nicht losgelassen habe, ist auch dem Besitzer des Ballonunternehmens noch immer nicht klar. Imog Amir sagte dazu: „Ich fliege seit 20 Jahren mit Heißluftballons und bis jetzt habe ich nicht verstanden, warum er das getan hat. Er hielt sich am unteren Teil des Korbes fest. Als der Pilot dies bemerkte, befand er sich bereits in einer Höhe von 10 oder 15 Metern.“

Noch immer begreift er nicht, was danach genau geschehen ist. „Dann riefen sie ihm von unten zu: ‚Spring, spring‘, während er noch in Bodennähe war. Er sagte so etwas wie ‚Nein, ich halte durch‘, und dann beschloss der Pilot, tiefer zu gehen. Aber da waren Stromleitungen und er konnte das nicht tun. Er versuchte zu landen, nachdem er die Straße überquert hatte, aber der Wind trieb ihn zurück. Irgendwann konnte sich Yogev nicht mehr festhalten und fiel aus einer Höhe von 40 oder 50 Metern auf die Straße.“

Die Untersuchungen der Todesumstände dauern nach Angaben der Polizei noch immer an. Eingeschaltet haben sich zudem das Ministerium für Arbeit und Soziales wie auch die Zivilluftfahrtbehörde. Es wird künftig alles unternommen werden, dass sich solch ein Unfall nicht wiederholt, so der Leiter der Untersuchung im Verkehrsministerium.

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