Sensation in der Krebsbekämpfung: Neues Vakzin gegen Hautkrebs

Seit der deutsche Pathologe und Professor Rudolf Virchow in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Grundlage für die moderne Krebsforschung gelegt hat, haben Forscher weltweit kontinuierlich daran gearbeitet, ein „Gegenmittel“ gegen Krebs zu finden. Erst im Laufe der letzten Jahre haben sich die Ereignisse in der Krebsforschung überschlagen. Jetzt kommen Nachrichten aus den USA von dem größten Durchbruch überhaupt: Ein neues Vakzin hat sogar bei Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs angeschlagen und das Melanom rückgängig gemacht. Zudem hat sich gezeigt, dass das neue Vakzin auch die Rückkehr der Krebserkrankung verhindert. 

Befähigt den Körper zur eigenen Krebsbekämpfung.

Entwickelt wurde das Vakzin von den beiden amerikanischen Pharmakonzernen Merck & Co. und Moderna, die gerade den personalisierten Krebsimpfstoff Intismeran Autogene vorgestellt haben. Die beiden Biotechunternehmen haben basierend auf mRNA-Forschung, die durch die Coronaforschung beschleunigt wurde, ein Vakzin entwickelt, das in Zukunft Chemotherapie überflüssig machen könnte. Im Gegensatz zur Chemotherapie, die wie bekannt schwere Nebenwirkungen hat, wendet sich das neue Vakzin bei der Krebstherapie an das menschliche Immunsystem und dressiert es gezielt darauf, entstandene Tumore zu erkennen und zu bekämpfen. Obwohl das Vakzin bisher gründlich auf Hautkrebs getestet wurde, zeigen erste Versuche an Patienten mit anderen Krebsarten gleichermaßen Erfolg. 

Schon bald im allgemeinen Umlauf 

Im internationalen Gesundheitswesen wird der Vakzin-Durchbruch gefeiert. „Mit dieser positiven Studie gibt es die Hoffnung, dass diese Ansätze die Art und Weise, wie wir Krebs behandeln, umfassender verändern könnten“, erklärte Ryan Sullivan, Direktor des Melanom-Zentrums am Mass General Brigham Cancer Institute, das die Untersuchungen verfolgt hatte. Auch die Börse feierte den Erfolg und die trieb besonders die Moderna‑Aktie um 150 Prozent in die Höhe. Moderna hatte zuletzt unter der weitaus geringeren Nachfrage nach Corona-Vakzinen gelitten und benötigte dringend einen Erfolg, der die Zukunft des Biotechunternehmens gewährleisten konnte. Die neue Krebstherapie könnte mithilfe einer schnellen Zulassung der Gesundheitsbehörden bereits im kommenden Jahr an Patienten in den USA und der EU angeboten werden. 

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  • Nun können unsere "Impfgegner" ja wieder auf die Barrikaden gehen, wie in der Coronazeit. Vielleicht ändern einzelne ja spontan ihre Meinung, wenn ein malignes Melanom bei ihnen diagnostiziert wird. Alternativ zur Impfung darf aber natürlich jeder auch ein Aluhütchen aufsetzen oder Präparate zur Pferdeentwurmung einnehmen, hilft vielleicht auch...

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Alexander Grünstedt