

Chaos auf Deutschlands Straßen: Wie im schlechten Film platzte plötzlich die Autobahn A2 bei Burg auf. Ein Hitzeschaden, bei dem sich sogenannte Blowups bilden.
Ältere Betonfahrbahnen, die bereits leicht beschädigt sind oder in der Vergangenheit mehrfach repariert wurden, sind für Hitzeschäden besonders anfällig – so schildert es eine Sprecherin der Autobahn GmbH. Genau diese sind auf zwei Teilstücken der A2 aufgetreten: in Brandenburg zwischen Ziesar und Wollin in Richtung Berlin sowie auf einem Abschnitt in Sachsen-Anhalt bei Burg in Richtung Hannover.
Asphalt muss erst auskühlen
Es gibt Sperrungen, die bis Sonntagnachmittag angekündigt wurden, um die beschädigte Betondecke in beiden Fällen durch Asphalt zu ersetzen. Die Reparaturarbeiten kämen gut voran, so die Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Strecke in Fahrtrichtung Hannover könnte schon am Samstag wieder geöffnet werden. Die Fahrbahn sei aber erst wieder befahrbar, wenn der Asphalt auskühlt ist – eine Herausforderung bei den anhaltend hohen Temperaturen.
Neu gebaute Autobahnstrecken sollen für derartige Probleme nicht anfällig sein, so die Sprecherin. Zwar können Asphaltfahrbahnen Spurrinnen bilden, das Risiko sei auf heimischen Autobahnen aber sehr gering, da in der Regel sehr widerstandsfähiger Asphalt verwendet wird.
Für die Sperrung zwischen Ziesar und Wollin wurde eine Bedarfsumleitung eingerichtet. Hier seien die Schäden größer als bei Burg und reichten über die gesamte Fahrbahnbreite, wie die Sprecherin berichtet. Eine Freigabe könne wahrscheinlich erst wieder am Montag erteilt werden. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Ziesar von der Autobahn geleitet und bei Wollin wieder auf die A2 geführt.
Appell an alle Autofahrer
Empfohlen wird eine weiträumige Umfahrung über die A14 und die A9. Autofahrer müssen dennoch mit erheblichen Wartezeiten rechnen. Bitte führen Sie ausreichend Wasser mit, das Sie trinken können, sofern Sie im Stau stehen! Die Polizei appelliert zudem an alle Autofahrer, auf ungewöhnliche Fahrbahnschäden zu achten und diese sofort zu melden. So könnten Gefahrenstellen schnell abgesichert und repariert werden.
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Die Radwege in Afrika sind wichtiger. Der Michel soll mit dem Pferdegespann reisen. Er hat lange genug wie die Made im Speck gehaust.