Ukraine zieht russische Rekruten aus dem Verkehr

Der Krieg in der Ukraine hat den 1549. Tag erreicht und zum ersten Mal seit dem völkerrechtswidrigen Überfall auf das Nachbarland sieht es so aus, als ob die Ukraine endlich die Überhand gewinnen könnte. Mithilfe von westlicher Technologie, einer guten Portion von Einfallsreichtum und dem eisernen Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen, gelingen den Ukrainern zunehmend größere Schläge gegen den einst so übermächtigen Gegner. In einem brutalen Angriff auf eine Drohnenfabrik in dem von Russland besetzten Teil der Ukraine im Oblast Donezk haben die Ukrainer es gerade geschafft, Russland genau dort zu treffen, wo es am meisten wehtut: den neuen Rekruten. In einem einzigen Schlag haben die Ukrainer zwischen 60 und 100 neugebackene Soldaten aus dem Verkehr gezogen, die sich nicht so einfach wieder replazieren lassen.

Schlag in besetztem Oblast Donesz

Der Schlag gegen die Drohnenfabrik in Snischne wird von den ukrainischen Streitkräften und dem Geheimdienst als besonders wichtig angesehen, weil dort die für Russland wichtigen Kampfdrohnen und Sprengköpfe hergestellt werden. Gleichzeitig fungierten die Gebäude der Fabrik als eine Außenstation der „Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften“, die russische Soldaten für den Einsatz an der Front vorbereitet. Die genaue Anzahl der Todesfälle auf russischer Seite lässt sich nicht offiziell festlegen, aber laut dem ukrainischen Geheimdienst kamen bei dem Angriff mindestens 68 Soldaten ums Leben. Die Nachrichten von dem Schlag gegen die Fabrik kommen zur gleichen Zeit wie Berichte von russischen Universitäten, wo Studenten, die unter einem gewissen Notenschnitt landen, zwangsrekrutiert werden.

Russische Studenten als Kanonenfutter 

Russland hat schon seit geraumer Zeit enorme Probleme, Rekruten für den Fronteinsatz zu finden, nachdem unter anderem afrikanische Länder jetzt ihre Bürger vor Russlands aggressiven Werbekampagnen für Soldner warnen. Seither hat der Kreml bestimmt, dass die eigene Jugend an der Front als Kanonenfutter eingesetzt wird. Aufgebrachte russische Mütter berichten von Vorfällen, in denen ihre Söhne bereits nach einem 14-tägigen Training an die Front geschickt wurden und innerhalb der ersten Woche im Kampf gegen die Ukraine zu Tode kamen.  

Weitere Ölraffinerien in Brand gesetzt 

Neben dem Angriff auf die Waffenfabrik in Snischne ist es den Ukrainern wieder gelungen, eine Raffinerie für Rohöl tief im russischen Hinterland in Brand zu stecken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat gerade Bilder von einem Angriff auf die Raffinerie in Syzran veröffentlicht, die sich 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt im Herzen Russlands befindet. Laut Selenskyj haben die Angriffe auch dazu beigetragen, dass sich viele Russen jetzt nicht mehr sicher fühlen, und sich damit der Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin erhöht. 

Kommentare anzeigen

  • Putin muss einfach nur aufhören zu schiessen und der Krieg wäre sofort zu Ende!
    Leider versteht er offensichtlich aber nur die Sprache der Gewalt, zum Leidwesen der Menschen auf beiden Seiten.
    Aber das russische Volk wird schon Wissen, was zu tun ist, um den Krieg zu beenden...

  • Dreht den Selenskyj die Luft ab. Der gehört auch auf die Liste der Kopfgel Jäger! Genau wenn der West, NATO und EU kein Kriegsmaterial mehr liefern würde , wäre der Krieg schon zu Ende. Der Selenskyj ist auch ein Kriegsverbrechen und gehört angeklagt.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Social
Alexander Grünstedt