

Die Bundesregierung hat die Kritik des diesjährigen Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels, Philippe Sands, zurückgewiesen.
Man halte es für wichtig, dass in öffentlichen Debatten unterschiedliche Meinungen geäußert werden könnten, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts dazu am Montag der dts Nachrichtenagentur. Allerdings werde man sich nicht jede Kritik automatisch zu Herzen nehmen. Man habe die Kritik des Friedenspreisträgers aber „zur Kenntnis genommen“, betonte der Sprecher. Deutschland habe seine Position zu Israel schon oft klar geäußert.
Sands hatte am Sonntag bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche gesagt, das Schweigen Deutschlands zu Israels Vorgehen in Gaza sei „unanständig“. Völkerrechtsverletzungen müssten klar benannt werden, dies sei auch nicht antisemitisch und „nicht Anti-Israel“, so der Sohn einer Holocaustüberlebenden.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Philippe Sands am 10.10.2026, via dts Nachrichtenagentur
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Emil-Hari sehr schrecklich was damals mit Menschen gemacht wurde! Damit muss einmal Schluss sein! Ob man jetzt noch 100 jährige oder 90 jährige KZ Aufseher verurteilt ist Vergangenheit und Hohn. Wenn keine Überlebenden mehr über die Gräueltaten im KZ berichten können, wird auch das Vergessen sich breit machen.Wer fragt noch nach der Hexenverbrennung ? Israel ist auch für menschliche Gräueltaten im Gazastreifen verantwortlich, wer klagt da an?