Lebenserwartung extrem gesunken – zuletzt tat sie das im zweiten Weltkrieg

Wer sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, stirbt früher. Aktuelle Erkenntnisse aus den USA untermauern diese Behauptung. Im Jahr 2020 ist die Lebenserwartung der Amerikaner so stark wie schon lange nicht mehr seit dem Zweiten Weltkrieg.

Im Coronajahr 2020 wurden US-Amerikaner im Schnitt 77,3 Jahre alt. Im Jahr 2019 betrug die Lebenserwartung noch 78,8 Jahre. Das belegt zunächst einmal: Im Coronajahr starben viele Menschen früher, als sie es unter normalen Umständen getan hätten. Besonders erschreckend: Die Lebenserwartung ist stärker gesunken als in jedem anderen Jahr nach dem zweiten Weltkrieg.

In den USA sind schätzungsweise 350.000 Menschen an Covid-19 gestorben. Aber auch die Zahl tödlicher Überdosen im Zusammenhang mit Drogenkonsum ist in die Höhe geschnellt. Welchen Einfluss die Krankheit tatsächlich auf die Lebenserwartung des Einzelnen hat, lässt sich aus diesen statistischen Werten also nicht ablesen. Zu betonen ist allerdings, dass frühere Studien schon darauf hindeuteten, dass die Infektion selbst schon für eine kürzere Lebenserwartung verantwortlich sein könnte. 

Fakt ist, dass das Virus zahlreiche Organe angreift und den Körper der Infizierten dadurch elementar und dramatisch schwächt – und das auch auf Dauer! Wie Informationen von russischen Wissenschaftlern bekannt gaben, schädigt Corona nicht etwa nur die Lunge, sondern auch weitere Organe im menschlichen Körper. Verschiedene Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die Pandemie insebsondere Menschen mit chronischen Vorerkrankungen viele Lebensjahre kostet.


Nikolai Briko, Chef-Epidemiologe des Krankenhauses im medizinischen Forschungs- und Bildungszentrum der Moskauer Staatlichen Universität, weiß zu berichten, dass zwar 90 Prozent aller Infizierten an einer Lungenentzündung leiden, dass aber weitere 40 Prozent auch von einem akuten Nierenversagen in Folge der Infektion betroffen sind.

Prinzipiell können laut Briko alle Organe betroffen sein, wenn sich ein Mensch mit Corona infiziert: „ACE2-Rezeptoren, an die der Erreger am häufigsten bindet, gibt es in den Zellen der Atemwege, Nieren, der Speiseröhre, der Blase, des Dünndarms, des Herzens und des Zentralnervensystems.“ Wer an Corona leidet, der trägt auch nach Genesung der eigentlichen Virusinfektion das Risiko, dass seine Organe geschädigt sind und das sein Körper entsprechend nie wieder so belastbar sein wird, wie vor der Erkrankung.

Und ein weniger belastbarer Körper hat im Umkehrschluss auch eine geringere Lebenserwartung durch die geringere Immunabwehr. Abschließende Studien und weitergehende Untersuchungen müssen zu diesem Thema allerdings noch abgewartet werden um valide Aussagen zur Lebenserwartung der an Corona erkrankten Menschen zu treffen.

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9 Kommentare

  1. Und wie lange ist die Lebenserwartung mit einer Impfung? Darüber redet kein Mensch! Man denke auch an die vielen Leute, wo nach der Impfung verstorben sind. Aber das zählt ja alles nichts!
    Und wieviel Leute sind in der Vergangenheit an Influenza gestorben? Das waren viel mehr! Das hat da aber keinen interessiert. Im übrigen brauche ich keine Bundesregierung, wo sich um meine Gesundheit kümmert, das mache ich schon jahrelang selber!!!!

    1. Wie dumm ist das denn, Frau Rapp, was Sie da auf die Leserschaft loslassen? Sind Sie wirklich nicht in der Lage, die Kernaussage zu verstehen? Es geht um die lebenslange Schwächung des gesamten Organismus nach zunächst überstandenem CoViD mit der Folge, dass die Lebenserwartung der Betroffenen reduziert ist.

    2. Was für einen Bullshit verbreiten sie denn hier?
      In Deutschland wurden die letzten 20 Jahren wurden in Spitzenjahren 20000 Influenzatote registriert ( inklusive der Risikogeimpften die trotz Impfung am Virus gestorben sind und nicht an der Impfung).

  2. Überfluß schafft Überdruß…. (Erich Fromm)
    Eine Hiobsbotschaft jagt die andere, offensichtlich gibt es keine eigenverantwortlichen Menschen
    mehr, nur noch „Opfer“. Wer geglaubt hat die Globalisierung bringt nur Gewinnmaximierung, sieht
    sich inzwischen eines besseren belehrt. Klimatische Veränderungen schwächen Natur und Mensch,
    unsere Lebensweise und unermeßlicher Wohlstand haben unsere Widerstandskräfte geschwächt,
    für allerlei Krankheiten und viralen Infektionen anfälliger gemacht. In Ermangelung konstruktiver
    Themen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen, stürzen sich Berichterstatter auf Katastrophhen-
    meldungen, es scheint nichts Gutes mehr zu geben. Machtspielchen politisch Verantwortlicher sind
    das “ Sahnehäubchen“ im Malefizspiel um die Macht. Elend und Leid verkaufen sich offensichtlich gut. Seit Jahrzehnten waren wir Zuschauer, die Katastrophen waren weit weg, doch die Erde ist
    keine Scheibe, sondern rund. Irgendwann kommt das wieder zurück, was wir verursacht haben.
    Statt zu jammern, packen wirs an und tun unser Bestes.

  3. Erster Satz: „ Wer sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, stirbt früher. “
    Später wird dann alles relativiert.
    Z.B. „ Welchen Einfluss die Krankheit tatsächlich auf die Lebenserwartung des Einzelnen hat, lässt sich aus diesen statistischen Werten also nicht ablesen. „
    Was für ein Blödsinn!
    Da die meisten aber nur den ersten Satz lesen, ist das Ziel wohl erfüllt.
    Journalismus geht anders!!!!

  4. Und Übergewicht, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes, MS, Herzmuskelentzündungen, Krebs, Malaria, BSE, Medikamentennebenwirkungen…. – und sowieso fast alle Erkrankungen die es überhaupt gibt – reduzieren die Lebenserwartung natürlich NICHT. Ganz klar.
    Wir haben eben jetzt noch eine weitere Erkrankung, die die Lebenserwartung eventuell reduziert.
    Aber die Panik muss weiter geschürt werden, denn sonst bekommen unsere Regierung und die Pharmafirmen ihre Impfdosen nicht mehr an den Mann/Frau.

  5. Frau Rapp, ich gebe Ihnen vollkommen Recht, die Impfung verursacht die gleichen Probleme, wie die Erkrankung selbst, aber das will niemand hören, denn sonst ginge ja niemand mehr zum Impfen! Dem freundlichen Herrn Mann empfehle ich mal einen Besuch auf einer Intensivstation, auf der die ganzen Menschen mit Nebenwirkungen liegen, dann würde er vielleicht auch mal andere Meinungen zulassen. Aber es kann ja nicht sein, was nicht sein darf! Tausende dem PEI gemeldete Todesfälle nach der Impfung reichen wohl nicht aus, da müssen noch mehr her…..

  6. Das ist klar und war auch für viele durchaus vorhersehbar. Das Gesundheitssystem der USA ist im 19. Jh. steckengeblieben; Extremhitze und -kälte tun ein Übriges; Covid-19 hilft auch nicht, das Leben zu verlängern und Trump kommt noch oben drauf.
    Auf Alkohol und Zigaretten verzichten, steuert ein wenig dagegen.
    Ein überbordendes Waffenkaufen plus Anwendung gemäss 2nd Amendment ist auch ein Killer. Und es sitzen mehr US-Bürger in auf maximalen Profit getrimmten geführten privatwirtschaftlichen Gefängnissen, als in Russland und China zusammen! Die Wahrscheinlichkeit, in einem Jail Covid-19 zu kriegen, liegt bei 110%.
    Ändert das endlich oder die Lebenserwartung sinkt noch weiter.

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