Peinlich: So wird Putin selbst von Verbündeten öffentlich brüskiert

Russlands Machthaber Wladimir Putin verliert zunehmend sein Gesicht. Derzeit machen Fotos von einer Konferenz fassungslos: Die anderen Staatschefs erlaubten sich, Putin bis auf die Knochen zu blamieren, indem sie sich vor den Augen aller weigern, Abkommen zu unterzeichnen und sich auf Gruppenfotos ganz bewusst weit von Putin entfernten. Deutliche Signale, die vor allem eines bedeuten: Seine Macht schwindet langsam aber sicher.

Am Donnerstag bei der Konferenz der OVKS („Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit“) in der armenischen Hauptstadt Jerewan konnten die Journalisten vor lauter Fremdscham kaum zusehen. Dort, wo Putin früher der unumstrittene Chef war, wurde er am laufenden Band von den anderen Politikern gedemütigt, ja fast gemobbt. 

Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan verweigerte am runden Tisch vor versammelter Mannschaft die Unterschrift unter eine Abschlusserklärung und brachte damit die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit zum Kollabieren. Wladimir Putin konnte seinen Schock nicht verbergen: Er warf trotzig seinen Kugelschreiber auf den Tisch. Alexander Lukaschenko, seines Zeichens Belarus-Diktator und Putin-Freund, hob die Arme überfordert.

Als dann die üblichen Gruppenfotos gemacht werden sollten, stellte sich der Armenien-Premier so weit wie möglich weg von Putin. Man erkennt eine recht große Lücke auf den Bildern, die alle sieben Staats- und Regierungschef zeigen. Als dann auch noch der tadschikische Diktator Emomali Rahmon auf Abstand zu Putin gegangen war, stand der Russe allein auf weiter Flur. Die anwesenden Fotografen glaubten ihren Augen kaum.

Weniger mutig ist Alexander Lukaschenko: Noch scheint er Putin nach dem Mund zu reden: Die Ukraine werde „vollständig zerstört“, sollte Präsident Selenskyj nicht „aufhören“ und in Verhandlungen mit Moskau eintreten. Es ginge gar nicht „nur“ um die Staatlichkeit der Ukraine. Bei der Konferenz in Jerewan spuckte Lukaschenko dann aber plötzlich ganz andere Töne: Er sprach von einer möglichen Kriegsniederlage und sogar von einem Zusammenbruch Russlands! „Ich spüre, dass wir zu der einheitlichen Meinung gekommen sind, dass, wenn – Gott bewahre – Russland zusammenbricht, unser Platz unter diesen Trümmern ist”, sagte er.

9 Kommentare

  1. Negiwadiiiii!!! Hilfeeee! Wir verstehen die Welt nicht mehr, erleuchte uns!
    Wir wollen mal wieder lachen … 🙂

  2. Putin wollte sich ein Denkmal als “großer Kriegsherr” setzen, dachte, die UA in einer Woche mal schnell zu überrennen.
    Jetzt tritt er schon fast ein Jahr nur noch auf der Stelle.
    Sein Plan hat nicht geklappt, deshalb ist er frustriert und macht sich nur noch lächerlich.

  3. wenn ihr die Vorgänge in Armenien verfolgt habt solltet ihr wissen, warum sich dessen Staatschef so verhält. Lukaschenko hat recht mit seiner Äußerung. Aber das kann ein Armenier so nicht verstehen. Der Streit sitzt dort tiefer als nur die Beziehung zu Russland.

  4. Antwort an die, die meinen Namen missbrauchen und sich als negiwadi ausgeben. Ich brauche niemanden zu fragen, habe meine Meinung. Der verdummte Komiker und seine Unterstützer haben das nicht. Schade. Wo sind die “starken” und “geeinten”, warum helfen sie ihm nicht, wo die Fehler alle beim Putin sind und er unfähig ist. Er wird täglich geschwärzt und immer wieder begraben. Dabei macht er Gewinne und es ist nur die Frage der Zeit, wann es den Stellvertreter nicht mehr gibt. Ukraine wird das, was sie schon immer war – geografischer Begriff. Ich bin zunehmend überzeugt, dass die “starken” langsam begreifen dass es falsch war, überhaupt anzufangen. Slowakei, Ungarn und Rumänien planen schon, dürfen es aber nicht sagen weil sie dem NATO angehören. Marek Obrtel wird seine Anhänger außer Tschechei bekommen und wird berühmt.

  5. Negiwadi: Richtig! Lachnummer Putin ist in der Tat unfähig.
    Eine Frage der Zeit??? Richtig! Putin wird kapitulieren, wenn er einsehen muß, daß er einfach nicht weiterkommt! Schau´ mer mal, wie lange er noch auf der Stelle tritt und verzweifelt versucht die UA einzunehmen. Er ist ja schon 70, so langsam muss er mal liefern … 🙂

  6. Wer negiwadi nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte negiwadis sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit mindestens 50 sinnvollen Beiträgen von ihm bei news64 bestraft.

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