Putin mit extremer Eskalation: Russland Streitkräfte dringen in NATO-Gebiet ein

Zahlreiche russische Politiker und Propaganda-Kanäle forderten bereits einen Angriff auf NATO-Staaten. In den frühen Morgenstunden haben nun russische Streitkräfte die Grenze eines NATO-Landes durchbrochen. War das ein Versehen oder eine gezielte Provokation seitens der Russen?

Anfang dieses Monats ging ein Bericht ein, dass russische Streitkräfte eine Reihe von Manövern in der Ostsee durchführten. Eine vereinte Truppe von rund 60 russischen Kriegsschiffen und 40 Flugzeugen, darunter Hubschrauber, nahm an den geplanten Übungen teil, die sich über mehrere Tage erstreckten. Dies fiel zeitlich mit den Beitrittsanträgen Finnlands und Schwedens zur Nato zusammen.

Damals erklärte das russische Verteidigungsministerium: „Im Rahmen der Übung verließen taktische Marinegruppen der Baltischen Flotte ihre Stützpunkte und entsandten Flottengruppierungen in ausgewiesenen Gebieten.“ Diese Übungen sollen Trainingsaufgaben zum Schutz und zur Verteidigung russischer Seewege und Flottenstützpunkte gewesen sein.

Jetzt erreichen uns Berichte über einen russischen Einbruch in das NATO-Gebiet im selben Ostseegebiet in den frühen Morgenstunden. Gegen 2.30 Uhr fuhr ein russisches Kriegsschiff in der Gegend von Christiansø bei Bornholm in dänische Gewässer ein. Dies war der erste von zwei Einfällen in dieser Nacht. Der zweite geschah einige Stunden später, als dieselbe Korvette erneut dänisches Territorium überquerte.

Jedes Mal verließ das Schiff sofort dänische Hoheitsgewässer, wenn es von der dänischen Marine auf UKW-Funk angerufen wurde. Es ist noch unklar, ob die Einfälle unbeabsichtigt waren oder Teil eines vorsätzlichen Versuchs gewesen sein könnten, die NATO-Grenzen zu durchbrechen.

Dies ist das zweite Mal, dass russische Streitkräfte dänisches Territorium überqueren. Ende April wurde im dänischen Luftraum ein Spionageflugzeug des russischen Militärs entdeckt. Die russische Botschaft hat sich bisher noch nicht dazu geäußert.

Der dänische Außenminister Jeppe Kofod hat vom russischen Botschafter eine Erklärung des Vorfalls verlangt. Laut Kofod “ignoriert Russland erneut internationale Regeln, indem es Grenzen nicht respektiert. Wir haben dem russischen Botschafter sehr deutlich gemacht, dass ein solches Vorgehen völlig inakzeptabel ist.”

Anfang Juni stimmten die Dänen mit großer Mehrheit für den Beitritt zur gemeinsamen EU-Verteidigungspolitik, die die seit 30 Jahren geltende Sonderregelung ablösen wird. Der dänische Außenminister Jeppe Kofod sagt, Dänemark werde sich von russischen „Rüpelmethoden“ nicht einschüchtern lassen.

Foto: George Chernilevsky, Public domain, via Wikimedia Commons

8 Kommentare

  1. EIN russisches Kriegsschiff?
    Ich habe nur beim PSV gedient und habe gesunden Verstand.
    Soll 1!!!! Schiff Europa bedrohen!
    Schwachsinn!
    Das ist Säbelrasseln.
    Die Mehrheit der Russen weiß ganz genau, das Russland keine Chance hätte und es darum geht eine für alle akzeptabele Lösung zu finden. Und dazu müssen Putin und seine gestörten kremelaktivisten weg!!
    Denn die sind krank!!
    Und sowas hatte Europa schon mal!! 🙁

  2. Sehe es genauso wie mein Vorredner:
    EIN Schiff “verirrt” sich in Dänische Gewässer! Damit soll der Krieg mit der NATO eröffnet werden?
    Kompletter Schwachsinn.
    Genauso der russische Kampfjet über Rügen.
    Das sind alles gezielte Provokationen der Russen.

  3. Die Türkei hat gezeigt, wie es geht. Die Nato dukt sich nur. Dabei wissen wir alle, welche Sprache Putin versteht.

  4. Lawrow,der Lügner ,Putin der Schreckliche und Medwejew, der Karnevalsprinz, diesem Dreigestirn kann man weder Vertrauen noch glauben sie können wirklich nichts weiter als provozieren und lügen; irgendwann werden sie sich gegenseitig in die Haare bekommen. Aber Erdogan hat schon Recht wenn er nicht fragt sondern auf russisches Militär schießt.

  5. Ein Schiff das sich verirrt, welch ein Schwachsinn. Das sind Versuch, um zu sehen wie die NATO reagiert. So ein Schiff sollte gleich versenkt werden !! Leider ist anscheinend die NATO zu feige !!!

  6. Einmal über die Grenze kann mal passieren, zweimal nicht. Beim dritten Mal sollte man es Versenken
    Die wollen es nicht Anders. Aber dann heißt es wieder einmal, der
    Westen hat Provoziert. Armselig.

  7. Sofortiger Gegenangriff, mit Ziel der Auslöschung des Grenzverletzters.
    Wer den Kettenhund ärgert sollte sich nicht wundern wenn er gebissen wird. Hier sollte ganz klar beim überschreiten der 2. Grenzlinie mit sicheren NATO-Boden und mehrmaligem warnen, konsequent Schiff, Flieger oder Soldart vernichtet werden.
    Schluss mit Appeasement-Politik, hat bei Hitler schon nicht geklappt.

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