Sturmböen: Beliebtes Urlaubsziel von heftigen Unwettern erschüttert

Sturmböen und Überschwemmungen: Ein Video zeigt die enorme Wucht der Unwetter, die am Wochenende über das beliebte Winterurlaubsziel Mallorca hinwegfegten. Innerhalb von weniger als einer Stunde wurden über 135 l/m2 Regen gemessen.

Die Stadt Felanitx im Süden der Insel Mallorca war mit am stärksten betroffen. Die Stadt liegt nur 47 km von Palma entfernt und beherbergt viele der beliebtesten Strände der Region, die normalerweise den ganzen Winter über von mildem Wetter profitiert.

Am Freitag jedoch schlug das Wetter plötzlich um. Der Grund für die heftigen Regengüsse war, dass sich eine “kalte Luftmasse in tiefen Lagen mit den hohen Lagen verband. Dies fiel mit einer Windkonvergenz, einem relativen Tief und der Hitze des Tages zusammen”, erklärt María José Guerrero, Sprecherin der Staatlichen Meteorologischen Agentur (Aemet) auf den Balearen.

Zahlreiche Menschen mussten von Feuerwehrleuten aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Die durch die Überschwemmungen verursachten Schäden sollen beträchtlich sein, und in vielen Gebieten sind die Einsatzkräfte noch immer vor Ort, um das Wasser aus den zahlreichen betroffenen Erdgeschossen, Kellern, Parkplätzen und Häusern zu pumpen.

Während des Sturms wurde die enorme Kraft des Sturms von einem Segler auf einer Yacht, die an der Küste Mallorcas unterwegs war, auf Video aufgenommen. Es zeigt vier riesige Wasserspeier-Tornados, die über die Meeresoberfläche rasen. Dies sind die ersten Tornados, die seit 2007 in der Nähe von Mallorca registriert wurden. Glücklicherweise blieben die Tornados auf dem Meer und erreichten nicht die Küste.

Klimawissenschaftler warnen davor, dass Stürme wie diese in diesem Teil von Europa keine Ausnahme mehr bleiben könnten, da sich im Golfstromgebiet im Nordatlantik starke Temperaturanomalien bilden. Derzeit wird Hurrikan Fiona genau beobachtet. Dieser zog am Wochenende über Puerto Rico hinweg und verursachte dort große Überschwemmungen und Stromausfälle. Der Sturm zeigt nun Anzeichen dafür, dass er auf Europa zusteuert.

Ein Kommentar

  1. Vielleicht sollte man ganz einfach die Wetterkriegsführung lassen die durch Wolkenzündung, Skalarwellen, etc verursacht werden. Es gibt Patente & Technologien zur künstlichen Wolkenerzeugung ( Wolkentürme )….Immer mehr Menschen informieren sich über Geo-Engineering ein global laufendes Programm zur Manipulation des Wetters und des Klimas. Aber man kann etwas tun mit den einfachsten Mitteln. ” Chembuster ” kann mann leicht selbst herstellen.

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