Ukraine-Krieg: Russland zieht sich von der Krim zurück

Auf der annektierten Halbinsel Krim geht bei den russischen Militärs die Angst um die eigene Infrastruktur um. Zurück geht dies auf die jüngsten Explosionen, die sich in einem Munitionsdepot ereignet haben. Aus ukrainischen Sicherheitskreisen kommt nun die Meldung, dass die Aggressionsarmee damit begonnen hat, Kampfflugzeuge von ihren bisherigen Stützpunkten in sicherere Regionen zu verlegen.

Der Geheimdienst der Ukraine hat nach eigenen Angaben Erkenntnisse darüber erhalten, dass die russische Luftwaffe damit begonnen hat, Kampfflugzeuge und Hubschrauber, die auf der Krim stationiert sind, in Sicherheit zu bringen. Dieser Aktion sind mehrere Explosionen in verschiedenen Militärstützpunkten vorausgegangen. Weiter heißt es, die Technik werde in das Landesinnere der Krim verbracht, aber auch auf das russische Festland. Bekanntgegeben wurde dies auf der Facebook-Seite des Militärgeheimdienstes der Ukraine.

Genaue Zahlen und eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, doch habe man beobachtet, wie mindestens 24 Flugzeuge und 14 Hubschrauber ihre Basen in der Nähe der Frontlinie verlassen hätten. Besonders die Explosionen auf dem Luftwaffenstützpunkt Saki an der Westküste der Krim hat die Militärführung der Russen in Sorge versetzt. Dabei sind am 9. August mindestens sieben Kampfjets zerstört worden, wie auf diversen Satellitenbildern zu sehen ist. Am Dienstag dann gab es mehrere schwere Detonationen in einem Munitionsdepot in der Nähe von Dschankoj sowie unzählige kleiner Explosionen auf einem Fliegerhorst in der Nähe von Simferopol. Das führte nun dazu, dass die noch einsatzfähigen Jets aus Saki verlegt wurden.

Bislang gibt es noch keine offizielle Stellungnahme und Übernahme der Verantwortung durch die Ukraine. Doch wird gemeinhin angenommen, dass es sich auf Grund der entstandenen Schäden um gezielte Aktionen gegen Militäranlagen handelte. Inzwischen spricht auch das Moskauer Verteidigungsministerium von Sabotage, nachdem es die Explosion auf der Krim noch mit einem Verweis auf Verstöße gegen Brandschutzbestimmungen abhandelte. Noch weiter gehen erste Abgeordnete des russischen Föderationsrats, die diese Explosionen als Angriffe auf Russland werten.

5 Kommentare

  1. “Noch weiter gehen erste Abgeordnete des russischen Föderationsrats, die diese Explosionen als Angriffe auf Russland werten.”
    LOOOOL…., die sind doch wohl total irre !
    Sie greifen andere Länder an, sie sind die Irren !

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